Neuseeland 2014 – endlich am anderen Ende der Welt
Neuseeland. Ich habe wirklich noch nie ein so schönes Land gesehen.
Die Menschen sind unglaublich nett, fragen, wie es einem geht und was man während der Reise noch vorhat. Und sie scheinen sich tatsächlich für die Antwort zu interessieren.
Obwohl wir erst einen kleinen Teil des Landes gesehen haben, haben wir schon so viele Eindrücke gesammelt, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Also fange ich am besten ganz vorne an.
Fünf Jahre Vorfreude
Als Michel und ich uns kennengelernt haben, habe ich ihm erzählt, dass ein Teil meiner Familie in Neuseeland lebt. Seit diesem Moment war klar, dass wir irgendwann gemeinsam hierherkommen möchten – um das Land zu entdecken und natürlich auch meine Familie zu besuchen.
Nach knapp fünf Jahren ist es nun tatsächlich so weit.
Wir haben es gewagt, unsere Flüge gebucht und sind im Dezember von Frankfurt über Kuala Lumpur nach Auckland geflogen.
Vor uns liegen dreieinhalb Wochen Neuseeland. Dreieinhalb Wochen, in denen wir eine vollkommen unbekannte und gleichzeitig irgendwie vertraute Welt kennenlernen dürfen.
Das klingt erst einmal nach Abenteuer pur.
Vor dem Abenteuer kam allerdings die Planung. Und mit ihr ziemlich viele Fragen:
Was möchten wir alles sehen? Was schaffen wir überhaupt in dreieinhalb Wochen? Wie wollen wir uns fortbewegen? Mieten oder kaufen wir ein Auto? Oder reisen wir vielleicht mit einem Camper?
Kurz gesagt: Wir wollten möglichst viel sehen, wussten aber noch nicht so genau, wie.
Pavlova, Landkarten und eine ziemlich vollständige Reisemappe
Eine große Hilfe bei der Planung waren mein Onkel und meine Tante. Einige Monate vor unserer Reise waren sie in Europa und machten einen kurzen Abstecher zu uns nach Herford.
Also saßen wir bei einer Pavlova zusammen, breiteten mehrere Landkarten und Zeitschriften aus und besprachen unsere grobe Reiseroute.
Ich finde, wichtige Entscheidungen sollten grundsätzlich häufiger bei Pavlova getroffen werden.
Dank ihrer Hilfe konnten wir uns schließlich für mehrere Stationen entscheiden und unsere Reise auf den Norden und den mittleren Teil der Nordinsel eingrenzen.
Neuseeland sieht auf der Weltkarte vielleicht gar nicht so riesig aus. Sobald man aber versucht, möglichst viele Orte in dreieinhalb Wochen unterzubringen, wird es plötzlich erstaunlich groß.
Einen Teil der weiteren Reiseplanung übernahm Michel. Und wie sollte es anders sein: Am Ende hatten wir eine komplette Mappe mit allen Hotelbuchungen, Fluginformationen, Reservierungen und sonstigen wichtigen Unterlagen dabei.
Eigentlich waren wir also hervorragend organisiert.
Eigentlich.
Ob wir auch geprüft hatten, wann am Hot Water Beach Ebbe ist? Nein.
Ob wir eingeplant hatten, dass es in Neuseeland gelegentlich regnen könnte? Offenbar ebenfalls nicht.
Und dass man hier für manche Strecken deutlich länger braucht, als dieselbe Kilometerzahl in Deutschland vermuten lässt, stand anscheinend auch nicht in der Mappe.
Aber wer bin ich, das zu kritisieren? Ich habe schließlich selbst eher weniger geplant. 😉
Als Nächstes brauchten wir noch ein Auto. Wir entschieden uns für einen Hyundai Getz – hauptsächlich deshalb, weil er günstig war.
Besonders groß ist er nicht. Aber wir passen hinein, unser Gepäck passt mit ein wenig gutem Willen ebenfalls hinein und er fährt.
Damit erfüllt er eigentlich alle wichtigen Anforderungen an unser Reiseauto.
Übernachten werden wir in Hostels und Motels – und natürlich bei der Balzer Family in Auckland.
Auch Paul und Lucy machen Urlaub
Bevor wir abreisen konnten, musste noch eine weitere sehr wichtige Frage geklärt werden: Wo sollten Paul und Lucy ihren Urlaub von uns und Herford verbringen?
Die beiden dürfen während unserer Reise bei Michels Eltern wohnen.
Etwas Besseres hätte ihnen vermutlich kaum passieren können. Dort werden sie liebevoll umsorgt und haben wahrscheinlich ihren ganz eigenen schönen Urlaub.
Vermutlich vermissen sie uns schrecklich.
Also zumindest dann, wenn gerade niemand anderes den Futternapf füllt.
Da unser Flug am Sonntagmorgen starten sollte, sind wir bereits am Freitag nach der Arbeit zu unseren Eltern und Schwiegereltern gefahren.
Dann konnte es tatsächlich losgehen.
Unser sehr erholsamer Zwischenstopp in Kuala Lumpur
Am frühen Sonntagmorgen wurden wir von meinem Vater abgeholt und zum Frankfurter Flughafen gefahren.
Er weiß ja bereits, wo er hinmuss, wenn ein Flug Richtung Neuseeland auf dem Plan steht. 🙂
Gut ausgestattet mit E-Books, Hörbüchern und Nackenkissen stiegen wir ins Flugzeug. Nach vielen Stunden Flug erreichten wir Kuala Lumpur.
Weil wir nicht nur am Flughafen herumsitzen, sondern wenigstens ein bisschen von der Stadt sehen wollten, hatten wir dort eine Übernachtung eingeplant.
Das war zumindest der Plan.
Nachdem wir unser Gepäck vom Band geholt hatten, brachte uns ein Shuttle zu unserem Hotel. Als wir auf unserem Zimmer ankamen, fing es allerdings an zu regnen.
Also beschlossen wir, uns erst einmal für ein oder zwei Stunden hinzulegen.
Nur ganz kurz natürlich.
Das hat hervorragend funktioniert.
Mehrere Stunden später wachten wir wieder auf und von unserem geplanten Ausflug war nicht mehr besonders viel übrig. Statt Kuala Lumpur zu erkunden, gingen wir ins Hotelrestaurant, aßen dort zu Abend und machten uns am nächsten Morgen schon sehr früh wieder auf den Weg zum Flughafen.
Damit haben wir Kuala Lumpur zwar nicht wirklich gesehen, dafür aber sehr gründlich in einem Hotelzimmer geschlafen.
Man kann eben nicht alles haben.
Endlich in Neuseeland
Als unser Flugzeug in Auckland landete, stiegen wir voller Freude und Aufregung aus.
Direkt am Flughafen kauften wir uns neuseeländische SIM-Karten. So sind wir während unserer Reise gut erreichbar und konnten unseren Familien unsere neuen Nummern für den Notfall geben.
Nach langem Warten war es dann endlich so weit:
Wir hatten neuseeländischen Boden unter den Füßen.
Als wir aus dem abgesperrten Ankunftsbereich kamen, entdeckten wir bereits meinen Onkel Johannes. Bei ihm und Jan wollten wir die ersten Tage unserer Reise verbringen.
Da ein großer Teil meiner neuseeländischen Familie in Auckland lebt, erreichten wir schon nach ungefähr 20 Minuten ihr Haus. Jan wartete dort bereits auf uns und wollte uns natürlich ebenfalls noch begrüßen.
Viel mehr passierte an diesem Abend allerdings nicht mehr.
Nach der langen Reise fielen wir ziemlich erschöpft ins Bett.
Australtölpel, Lion Rock und ein One Tree Hill ohne Baum
Unseren ersten richtigen Tag in Neuseeland starteten wir mit einem ausgiebigen Granola-Frühstück.
Danach fuhren wir zur Muriwai Gannet Colony. Jedes Jahr brüten dort von August bis März mehr als 1.000 Paare Australtölpel auf den Felsen und den vorgelagerten Inseln.
Da wir im Dezember hier sind, haben wir also genau die richtige Zeit erwischt.
Und wenn sehr viele Vögel auf ziemlich wenig Platz zusammenleben, sieht das nicht nur beeindruckend aus. Man hört und riecht es auch.
Anschließend ging es weiter nach Piha. Dort wartete direkt unsere erste "Wanderung" auf uns: hinauf zum Lion Rock.
Der große Felsen steht mitten am schwarzen Sandstrand und sieht von der richtigen Seite tatsächlich ein bisschen wie ein liegender Löwe aus. Er ist der übrig gebliebene Teil eines Vulkans, der vor vielen Millionen Jahren entstanden ist.
Damit ist der Lion Rock deutlich älter und geschichtsträchtiger, als sein ziemlich niedlicher Name zunächst vermuten lässt.
Danach geht es zurück nach Auckland zum Maungakiekie / One Tree Hill. Der Name ist bei unserem Besuch allerdings ein wenig irreführend – denn auf dem One Tree Hill steht gar kein Baum.
Ursprünglich stand auf dem Gipfel ein einzelner einheimischer Tōtara. Später wurde er durch eine Monterey-Kiefer ersetzt, die schließlich zu einem Wahrzeichen Aucklands wurde. Nach mehreren Angriffen mit einer Motorsäge war sie allerdings so stark beschädigt, dass sie 2001 gefällt werden musste.
Der Berg selbst ist noch viel geschichtsträchtiger. Maungakiekie ist ein erloschener Vulkan und war einst Standort eines großen befestigten Māori-Dorfes, eines sogenannten Pā, in dem mehrere Tausend Menschen lebten. Heute steht auf dem Gipfel ein Obelisk – und von hier oben haben wir eine atemberaubende Aussicht über Auckland.
Ganz schön viel Geschichte für einen Hügel, den wir wahrscheinlich hauptsächlich wegen der Aussicht angesteuert haben.
Schon an unserem ersten richtigen Tag haben wir so viele neue Eindrücke gesammelt, dass es kaum zu fassen ist.
Und dabei hat unsere Reise gerade erst begonnen.
Mit unserem kleinen Hyundai nach Coromandel
Nachdem wir die ersten Tage bei meiner Familie verbracht und uns ein wenig eingelebt hatten, holten wir unseren Mietwagen in der Nähe des Flughafens ab.
Jetzt konnte unsere Rundreise endlich richtig beginnen.
Unser kleiner Hyundai Getz wird uns in den nächsten Wochen über die Nordinsel bringen. Er war günstig, wir passen hinein und unser Gepäck auch.
Meistens zumindest.
Nach mehreren kurzen Stopps erreichten wir Coromandel. Im Star and Garter Hotel gönnten wir uns erst einmal eine kleine Stärkung.
Gut gestärkt ging es danach wieder ins Auto und weiter nach Whitianga. Dort wartete unsere erste Unterkunft auf uns: das Turtle Cove.
Wir hatten dort ein Doppelzimmer gebucht und fühlten uns richtig wohl. Über unsere verschiedenen Unterkünfte möchten wir aber noch einmal ausführlicher berichten.
Die Buchungsinformationen befinden sich schließlich sehr ordentlich abgeheftet in unserer Mappe.
Cathedral Cove bei nicht ganz perfektem Wetter
Am nächsten Morgen frühstückten wir, packten unsere Sachen zusammen und fuhren zur Cathedral Cove.
Die Bucht liegt im Meeresschutzgebiet Te Whanganui-o-Hei und ist vor allem für ihren riesigen, natürlich entstandenen Felsbogen bekannt. Durch diesen gelangt man von einem Strandabschnitt zum nächsten.
Das Wetter spielte leider nicht ganz so mit, wie wir es uns gewünscht hätten.
Regen war schließlich auch nicht Bestandteil unserer Reiseplanung.
Trotzdem hat es uns dort richtig gut gefallen. Vielleicht war der Himmel nicht strahlend blau, aber dieser Ort braucht offenbar kein perfektes Postkartenwetter, um beeindruckend auszusehen.
Schaut euch einfach die Bilder an.
Hot Water Beach – nur ohne Hot Water
Am selben Tag wollten wir außerdem den Hot Water Beach besuchen.
Unter dem Strand tritt geothermisch erwärmtes Wasser hervor. Ungefähr zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach Niedrigwasser wird der Bereich über den heißen Quellen freigelegt. Dann kann man sich ein Loch in den Sand graben, das sich mit warmem Wasser füllt.
Theoretisch zumindest.
Praktisch waren wir zwar mit Hotelbuchungen, Fluginformationen und einer vollständigen Reisemappe ausgestattet – nur die Gezeiten des Hot Water Beach hatten es offenbar nicht hineingeschafft.
Wir waren also am Hot Water Beach.
Nur eben nicht zur richtigen Zeit.
Der kleine Bereich mit den heißen Quellen wurde vom Meer überspült und für uns blieb deshalb vor allem eines übrig:
Beach.
Ohne Hot Water.
Also verließen wir den Hot Water Beach ohne heißes Wasser wieder und machten uns auf den Weg nach Rotorua.
Falls ihr selbst hierherkommen möchtet: Schaut unbedingt vorher nach den Gezeiten und plant euren Besuch rund um das Niedrigwasser.
Das klingt jetzt wie ein sehr kluger Reisetipp.
Wir wären allerdings auch froh gewesen, wenn uns jemand rechtzeitig darauf hingewiesen hätte. 😉
Vier Stunden bis Rotorua – mindestens
Vom Hot Water Beach ging es weiter nach Rotorua. Laut unserer Planung sollte die Strecke ungefähr vier Stunden dauern.
Mittlerweile wissen wir: Eine bestimmte Kilometerzahl in Neuseeland ist nicht automatisch mit derselben Fahrzeit verbunden wie in Deutschland.
Viele Straßen sind schmal, kurvig und führen durch hügelige Landschaften. Man kommt also voran – nur manchmal etwas gemütlicher als erwartet.
Auch diese Information hatte unsere Reisemappe offenbar nicht erreicht.
Aber noch einmal: Wer bin ich, das zu kritisieren? Ich saß schließlich hauptsächlich daneben und ließ mich fahren.
Irgendwann erreichten wir dann aber doch unsere nächste Unterkunft, den Rotorua Thermal Holiday Park.
Achtung, stinkig: Rotorua
Im Holiday Park mussten wir zunächst unsere Cabin wechseln. Die erste war zwar ganz neu, bestand aber komplett aus Blech. Dadurch war es darin unglaublich stickig.
Neu ist eben nicht automatisch besser.
Der Wechsel war zum Glück überhaupt kein Problem und wir bekamen stattdessen eine schöne, etwas ältere Cabin aus Holz. Darin ließ es sich wesentlich besser aushalten.
Rotorua liegt in einer geothermisch sehr aktiven Region. Hier dampft, blubbert und brodelt es an vielen Stellen direkt aus der Erde.
Und man riecht es.
Durch die geothermalen Quellen liegt in der ganzen Gegend ein deutlicher Schwefelgeruch in der Luft. Er erinnert ein wenig an faule Eier – nur dass offenbar niemand das Fenster öffnen kann, weil der Geruch bereits draußen ist.
Aber keine Sorge: Nach einer Weile gewöhnt man sich tatsächlich daran.
Oder die Nase gibt einfach auf.
Eine Landschaft wie auf einem anderen Planeten
Einen Tag verbrachten wir im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland.
Das geothermische System erstreckt sich über ungefähr 18 Quadratkilometer. Bei großartigem Wetter liefen wir durch die Anlage und schauten uns diese außergewöhnliche Landschaft an.
Überall dampft und brodelt es. Es gibt große Krater, heiße Quellen, blubbernde Schlammlöcher und Becken in Farben, die man mitten in der Natur überhaupt nicht erwarten würde.
Teilweise sieht die Umgebung aus wie eine Mondlandschaft.
Nur wesentlich bunter.
Und wärmer.
Und vermutlich riecht auch der Mond besser.
Besonders beeindruckend ist der Champagne Pool. Der große dampfende See mit seinem auffällig orange-roten Rand sieht schon aus der Entfernung ziemlich unwirklich aus. Seinen Namen hat er von den vielen kleinen Gasbläschen, die ständig an die Oberfläche steigen und an Champagner erinnern sollen.
Ganz anders sieht es beim Mud Pool aus. Hier gibt es kein leuchtend buntes Wasser, sondern eine graue Schlammfläche, die ununterbrochen vor sich hin blubbert. Immer wieder entstehen dicke Blasen, die kurz größer werden und dann mit einem Plopp zerplatzen.
Man könnte erstaunlich lange dabei zusehen.
Und dann gibt es noch Devil’s Bath.
Ein Becken in einem Grün, bei dem man sich ziemlich sicher ist, dass Wasser diese Farbe eigentlich nicht haben sollte. Je nach Licht wirkt es gelbgrün bis beinahe neonfarben. Zwischen all den erdigen Tönen, dem Dampf und den Kratern sieht es noch einmal völlig verrückter aus.
Um 10:15 Uhr gingen wir gemeinsam mit vielen anderen Besuchern zum Lady Knox Geyser.
Der Geysir bricht übrigens nicht jeden Morgen von sich aus ausgesprochen pünktlich um 10:15 Uhr aus. Ein Mitarbeiter hilft mit etwas Seife nach und löst die Eruption damit aus. (naja, es ist natürlich keine Seife, sondern ein seifenartiges Tensid.)
Irgendwie beruhigend zu wissen, dass nicht einmal ein neuseeländischer Geysir ganz ohne Planung auskommt.
Die Wasserfontäne kann dabei eine Höhe von ungefähr zehn bis zwanzig Metern erreichen. Natürlich waren wir nicht die Einzigen, die sich das ansehen wollten. Pünktlich um 10:15 Uhr versammelte sich dort eine ganze Menge Menschen, um gemeinsam darauf zu warten, dass Wasser aus der Erde schießt.
Wenn man es so beschreibt, klingt es ein bisschen merkwürdig.
Beeindruckend war es trotzdem.
Mit einem Duck durch den Regen
Am nächsten Tag zeigte sich Neuseeland dann wieder von seiner nassen Seite.
Es regnete.
Und zwar nicht nur ein bisschen.
Da Regen in unserer umfangreichen Planung anscheinend keine größere Rolle gespielt hatte, mussten wir uns spontan etwas überlegen, das auch bei schlechtem Wetter funktionierte.
Und wir fanden etwas: eine Duck Boat Tour.
Die gelben Ducks sind Amphibienfahrzeuge, die ursprünglich während des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurden. Sie können ganz normal auf der Straße fahren und anschließend direkt ins Wasser wechseln.
Ein Fahrzeug, das sich nicht entscheiden muss, ob es lieber Auto oder Boot sein möchte.
Allein das wollten wir natürlich sehen.
Die Tour war ziemlich touristisch, aber gleichzeitig interessant und wirklich lustig. Wir fuhren damit durch Rotorua und über die umliegenden Seen, ohne zwischendurch das Fahrzeug wechseln zu müssen.
Für einen verregneten Tag war das genau das Richtige.
Manchmal ist es eben gar nicht so schlimm, wenn das Wetter die ursprüngliche Planung durcheinanderbringt.
Man muss nur ein Auto finden, das gleichzeitig ein Boot ist.
Und jetzt geht es weiter
Das war es erst einmal vom ersten Teil unserer Reise.
Wir haben jetzt schon unglaublich viel gesehen: schwarze Strände, mehr als 1.000 Paare Australtölpel, einen Löwen aus Vulkangestein, einen Hot Water Beach ohne Hot Water, eine Landschaft wie auf einem anderen Planeten und ein Fahrzeug, das einfach Auto und Boot gleichzeitig ist.
Unsere Reise war sorgfältig geplant, sämtliche Unterlagen waren ordentlich abgeheftet und eigentlich konnte überhaupt nichts schiefgehen.
Solange man weder Gezeiten noch Regen oder neuseeländische Fahrzeiten berücksichtigt.
Aber vielleicht sind es genau diese Dinge, über die man am Ende am liebsten berichtet.
Wir haben noch viele Notizen, noch mehr Bilder und vor allem weitere Tage in Neuseeland vor uns. Sobald wir wieder etwas Zeit haben, geht es hier mit dem nächsten Teil unserer Reise weiter.
Bis bald und passt auf euch auf.
Charly



































