Weihnachten am Lake Taupo

Tama Lakes

Nachdem wir uns auf dem Markt der Farm mit deutschem Brot, Salat, Chia Samen und noch mehr ausgestattet haben, ging es für uns langsam in Richtung Pukawa, an diesem schönen Platz haben wir unser Weihnachten 2016 verbracht. Und eine tolle Wanderung an die Tama Lakes gemacht.

Die Familie trifft sich wieder

Damit wir nicht wieder bis nach Auckland zurück fahren müssen haben meine Tante und mein Onkel ein Ferienhaus am Lake Taupo gemietet. Dieser Ort ist bei den Kiwis sehr beliebt, und besteht größtenteils aus Ferienhäusern. Da auch der Bruder meiner Tante dort ein Haus hat, kennen sich hier alle super gut aus.

Nachdem Michel und ich versucht haben das Haus zu finden, was nicht wirklich einfach war kamen auch schon Johannes und Jan. Wir halfen ihnen dann dabei das Auto auszuräumen und das Haus einzurichten. Nachdem das erledigt war, haben wir dann einen guten Platz für Arthur gefunden. Wir konnten das Bett aufgebaut lassen und Arthur an den Strom anschließen. Im Haus ab es ganz unten noch eine Art Einliegerwohnung. Mit Bett, Bad und Küchenzeile. Wir hätten hier schlafen können, wollten aber lieber weiterhin im Camper schlafen. Dafür konnten wir dann das Bad nutzen. Das war wirklich super.

Was haben wir gemacht an Weihnachten?

Bei warmen, sonnigen Wetter verbachten wir also unsere Tage am Lake Taupo. Um dann noch richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen, gingen wir am 24. Nach Omaru, dort werden jedes Jahr an diesem Tag Carolls, also Weihnachtslieder gesungen, und alle sind dazu eingeladen. Das war wirklich klasse. Falls du mal zufällig am 24.12 in Pukawa oder Omaru bist, können wir es absolut empfehlen dort hinzugehen.

Der 24. ist in Neuseeland allerdings noch kein besonderer Tag. Hier geht es ja eigentlich erst am 25. los.

Am Abend des 24. haben wir dann deutsche Weihnachten gefeiert. Zu Essen gab es ganz klassisch Sauerkraut mit Bratwurst und Kartoffeln, als wir alle satt waren und alles abgespült war gab es die Bescherung. Am 25.12 gab es dann, ganz Neuseeländisch, die Stockings, also die gefüllten Weihnachtssocken. Das hatten wir 2014 schon genauso gehandhabt. Eigentlich ganz klasse, wir hatten so zwei mal Bescherung;-)

Bis zum Mittag haben wir uns dann entspannt bis wir dann am frühen Nachmitttag zu Jan’s Bruder und seiner Familie gegangen sind. Dort gab es ein ausgiebiges Neuseeländisches BBQ. Das war ein toller Abend und es gab ganz viel zu erzählen und es wurde sogar gewichtelt.

Am Mittag des 26. Haben wir einen Walk im Tongariro Nationalpark gemacht, dieser Walk führte um einen See und dauerte ca. 2 Stunden. Das Wetter war eigentlich ganz gut, ein bisschen bewölkt, aber schön warm.

HAM

Worauf wir uns schon gefreut hatten war, der Ham! Den gab es dann am 26. Und er war wirklich sehr gut.

Wir hoffen das wir mal einen in Deutschland machen können, denn es ist wirklich sehr lecker! Wer das nicht kennt, das ist ein großer Schinken mit Knochen und allem drum und dran. Dieser wird erst eingeschnitten und mit Nelken bestückt. Danach geht es in den Ofen. Und dann wird es richtig gut. Gegen Ende wird der Ham eingepinselt, das macht jeder ein bisschen anders. Man kann Jack Daniels nehmen, oder auch Marmelade und Honig.

Zwischendurch, oder nachdem der Ham schon fertig war, so genau können wir das gar nicht mehr sagen, ist dann der komplette Strom ausgefallen. Alles dunkel, alles weg. Das passiert scheinbar in diesen Ferienhäuser immer wieder mal. Länger läuft dann kein Strom oder wenig und dann auf einmal wird dann ganz viel verbraucht.

Tama Lakes

Um all das leckere Essen der ganzen letzten Tage wieder einigermaßen los zu werden, sind wir dann am 27. zu einem längeren Walk aufgebrochen. Auch dieser war im Tongariro Nationalpark, er dauerte allerdings ca. 5 Stunden. Und das bei strahlendem Sonnenschein. Das war schon zwischendurch ein bisschen anstrengend, besonders weil es nur für kurze Abschnitte schattig war. Aber für all die Strapazen wurden wir dann doch belohnt. Die Wanderung kann man natürlich kombinieren und erweitern oder verkürzen. Man kommt an einem wirklich klasse Wasserfall vorbei. Wir haben ca. 18 KM insgesamt gehabt. Der Höhenunterschied hielt sich auch noch in Grenzen. Ca. 500 Meter.

Michel hat mal wieder einige ganz vernünftige Fotos gemacht, macht euch am besten selbst ein Bild davon=)

Am 29. War dann schon wieder alles vorbei. David musste nach Auckland, Jan und Johannes wollten noch die Zeit nutzen und Richtung Norden Freunde besuchen und Sam und seine Freundin Selene waren schon am 28. Wieder in Richtung Wellington aufgebrochen. Der Rest hat dann noch schnell das Haus etwas aufgeräumt und ist dann in alle Himmelsrichtungen weitergezogen. Für uns ging es weiter in Richtung Mt. Taranaki und New Plymouth, was wir dort erlebt haben erfahrt ihr dann beim nächsten Beitrag.

 

Cheers Charly

 

 

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2 Replies to “Weihnachten am Lake Taupo”

  1. Auch wieder ein sehr schöner Artikel mit vielen tollen Bildern 🙂

    Weiter so 😉

    1. Mascha, freut mich zu hören dass du so fleißig mitliest und es dir gefällt 🙂

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