Sylvester in New Plymouth und der wunderbare Mt. Taranaki

Taranaki

Nachdem wir zauberhafte Weihnachten mit der Familie verbracht haben geht es für uns jetzt wieder alleine weiter. Wir sind zurück auf der Straße nur Arthur, Michel und Ich. Erst geht es nach New Plymouth wo wir Sylvester direkt am Meer verbringen. Danach geht es dann zum Mount Taranaki.

Wieder auf der Straße

Es geht für uns nach New Plymouth, was uns erwartet wissen wir noch nicht. Aber sehr gespannt machen wir uns auf den Weg. Arthur ist froh das er wieder gefahren wird. Nach mehreren Stunden Fahrt kommen wir dann in New Plymouth an. Doch bevor wir es uns gemütlich machen können, müssen wir erst mal unsere Schränke wieder auffüllen und für die nächste Woche einkaufen. Wir hatten alles was wir hatten Weihnachten mit in die Küche geräumt, damit wir erstens auch etwas beisteuern und zweitens nichts im Camper vor sich hin gammelt. 🙂

Wir stehen auf einem sehr schönen Campingplatz direkt am Wasser. Das ist wirklich toll. Man hat einfach super Möglichkeiten mit einem Camper, besonders wenn er Self Contained ist. Auf diesem Platz dürfen nämlich nur Self Contained Camper stehen, allerdings für 72 Stunden, was schon recht lange ist. Meistens darf man nur 2 Nächte auf solchen Plätzen stehen.

Aber was bedeutet Self Contained eigentlich?! Ganz einfach, um ein Certifikat zu bekommen muss das Auto mit einer bestimmten Menge an Frischwasser, einem Abwassertank, einer Toilette (die immer zugänglich ist) und einem geschlossenen Mülleimer ausgestattet sein. Dadurch hat man dann die Möglichkeit an wirklich vielen Stellen stehen zu dürfen. Die Neuseeländische Wohnwagen Gemeinschaft hat hier einmal gut zusammengefasst was es damit auf sich hat.

Planung der nächsten Tage

Ja, genau was machen wir eigentlich die nächsten Tage? Wir wollen unbedingt zum Mount Taranaki und wir wollen jetzt eigentlich so schnell wie möglich auf die Südinsel. Denn dort ist das Wetter super und ausserdem gibt es sehr viel zu entdecken! Wir buchen also unsere Fähre, diese wird uns am 08.01.17 auf die Südinsel bringen. Wir haben uns hier für die Blue Bridge Fähre entschieden. Warum? Naja, weil wir uns als wir hier in Neuseeland angekommen sind eine Karte vom „Kiwi Holiday Park“ gemacht haben. Durch diese Karte bekommen wir Rabatt auf allen Kiwi Holiday Plätzen, bei vielen Aktionen und eben auch bei der Blue Bridge Ferry.

Wir kaufen unsere Weihnachtsgeschenke

Am 30. gehen wir in die Stadt und überlegen uns, wie wir an Internet kommen. Uns spukt schon seit einer Weile der Gedanke durch den Kopf einen Wifi Hotspot zu kaufen. Allerdings wissen wir nicht, ob die Geräte „sim lock frei“ sind. In den Geschäften kann uns auch keiner weiterhelfen. Zufällig hatten wir mitbekommen, das es bei Warehouse Mobile ein Angebot gibt, bei dem man pro GB nur 4$ zahlen muss. Wir geraten also an einen sehr netten Verkäufer, er macht uns das Angebot, dass wir das Gerät mit der anderen Sim Karte ausprobieren dürfen und falls es nicht klappt, bekommen wir unser Geld wieder. Wir besorgen  uns also eine Sim Karte vom Warehouse und probieren es aus. Und… es funktioniert. Jetzt haben wir also fast immer Internet, ausser wenn wir keinen Empfang haben oder das Guthaben aufgebraucht ist. Wie wir das mit dem Internet handhaben, haben wir Euch mal hier zusammengefasst.

Ausserdem sind wir beide schon länger mit dem ein oder anderem Wearable am liebäugeln. Zufällig gibt es beide „Uhren“ in New Plymouth und Dank dem noch anhaltenden Boxing Day Sale bekommen wir diese auch noch vergünstigt. Michel hat sich für die Smartwatch von Huawei entschieden und für mich sollte es die Fitbit Blaze sein. Was wir für Erfahrungen mit den Geräten gemacht haben berichten wir euch bestimmt ein anderes mal.

Ein Neues Jahr

Jetzt geht es aber erstmal weiter, wir machen es uns auf dem Freedom Campground bequem, leben uns wieder in Arthur ein und genießen die Zeit. Am 31. gehen wir Mittags in ein Diner und essen Burger. Abends verbringen wir ein wirklich entspannten Rutsch ins Jahr 2017. Um ehrlich zu sein verpassen wir Mitternacht. Das währe uns in Deutschland natürlich nie passiert, aber in Neuseeland ist ja bekanntlich alles anders und hier wird an Sylvester nicht wirklich geböllert. Am nächsten Morgen telefonieren wir dann mit Deutschland, das ist wirklich schön die Familie zu sehen und zu hören.

Unser Ziel für die nächsten Tage, den Mount Taranaki, können wir leider noch nicht einmal sehen. Aber das kommt hoffentlich noch. Bevor wir zum Taranaki fahren machen wir noch einen Walk, der direkt an unserem Freedom Campground am Meer losgeht.

Mount Taranaki

Nachdem wir Arthur nochmal vollgetankt haben geht es für uns jetzt wirklich in Richtung Mount Taranaki. Leider spielt das Wetter jedoch immer noch nicht wirklich mit. Also bleibt uns nichts anderes übrig als zu hoffen, das sich die Wolken verziehen. Die Fahrt hoch zum Visitor Center ist schon ziemlich spannend. Wir fahren durch den Busch der sich wie ein Tunnel um die Straße legt und dann immer mal wieder der Nebel der an uns vorbei zieht. Einfach taumhaft. Die Nacht können wir auf dem Parkplatz vor dem Visitor Center verbringen. Der Sonnenuntergang war einfach phantastisch. Es war zwar echt kalt, trotzdem haben wir draußen gestanden und gewartet, bis wirklich der letzte Sonnenstrahl verschwunden war. Es ist mal wieder eine ziemlich stürmische und regnerische Nacht.

Ein nebliger Morgen am Taranaki

Am nächsten Morgen machen wir dann einen relativ kurzen Walk. Es geht einen Loop Walk zu den Dawson Falls. Leider sieht man von denen so mal gar nichts. Total neblig. Dafür hat der Busch bei diesem Wetter eine einzigartige Stimmung.

 

Da wir am Abend eine Termin haben bei dem wir eine wirklich stabile Internet Verbindung brauchen, fahren wir nach Stratford und buchen uns da auf einem Campingplatz ein. Am Abend nehmen wir nämlich einen Podcast mit Sebastian von Off the Path auf. Das war echt spannend und die Zeit ging so schnell rum. Ich hoffe wir haben uns ganz vernünftig angestellt. Wer sich die Folge anhören möchten kann das hier machen.

Taranaki Part II

Für die nächsten Tage sieht der Wetterbericht für den Taranaki viel besser aus, also machen wir uns nochmal auf den Berg. Dort angekommen suchen wir uns dann einen Walk aus. Dieser war zwar teilweise recht anstrengend, aber trotzdem sehr schön und ziemlich windig. Eigentlich ging es immer am Berg entlang. Und wir hatten fast immer Sonne. Auch hier kamen wir an einem echt schönen Wasserfall vorbei. Und dann ging es zum Jacksons Lookout. Da war es dann mega windig. Aber auch echt schön. Michel hat auch hier wieder ein paar annehmbare Bilder geschossen. Hier haben wir mal die Karte abfotografiert, wir sind den Wilkies Pools Loop Track gelaufen und dann die Erweiterung zum Jacksons Lookout.

 

Ich freue mich wie immer über Kommentare. Bis bald eure Charly

4 Replies to “Sylvester in New Plymouth und der wunderbare Mt. Taranaki”

  1. Hast du ganz toll geschrieben 🙂
    Ich wär ebenfalls gerne bei euch 🙂

    1. Naja ein bisschen Zeit uns zu besuchen hast du noch 🙂

  2. Wunderschön, Charly. Zugegeben, manchmal wären wir gerne bei euch.

    1. Das freut mich, dass dir der Bericht gefällt. Und es freut uns beide zu hören, dass ihr manchmal gerne bei uns wärt 😉
Noch habt ihr die Möglichkeit zu kommen! 😉

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