Auckland, Piha und ab zu den Kauri ’s

Ja da sind wir also wieder, nach zwei Wochen Bali und 5 Wochen Australien sind wir endlich in Neuseeland angekommen. Die ersten Tage verbringen wir auf unbestimmte Zeit bei der Familie in Auckland, danach geht es Richtung Norden dort wollen wir uns unter anderem wieder die Kauri Bäume ansehen.

Organisatorisches

Da ich ein Work and Travel Visum habe musste auch noch einiges erledigt werden. Wir haben also in den ersten Tagen ein Konto eröffnet und die Steuernummer beantragt. Wir sind auch in die Queenstreet gefahren um dort bei Spark eine Travel Sim card zu kaufen. Diese hat wirklich gute Konditionen. Man bezahlt 49$ für zwei Monate hat 3 GB Internet, 200Minuten und 200 Sms für Neuseeland und 200 Minuten und 200 SMS international frei. Ausserdem gibt es an den meisten Spark Telefonzellen Wifi, da hat man auch jeden Tag 1 GB frei. Dieses Paket können wir wirklich sehr empfehlen.

Wann geht’s endlich los!?

Ja diese Frage haben wir uns oft gestellt, teilweise mehrmals am Tag. Wie wir unseren Camper gefunden und umgebaut haben könnt ihr hier nachlesen. Nach knapp einer Woche Arbeit war es dann soweit. Wir haben ja gestrichen, den Boden und die Vorhänge neu gemacht. Und ganz viele Sachen gekauft. Und dann musste auch noch der Zahnreihen erneuert werden. Neues Öl und Ölfilter. Und naja dann gab es noch ein größeres Problem. Aber dann waren wir fertig, haben unseren Arthur gepackt und sind los gefahren. Das war schon ein ziemlich besonderer Moment. Wir hatten so lange darauf hingearbeitet und plötzlich ist es soweit.

Anawhata Beach und Piha

Unser erster Stopp war Piha Beach, hier sind wir auf den Camping Platz gefahren und haben erstmal das Vorzelt für unseren Camper aufgebaut. Wir müssen ja wissen wie das funktioniert. Das hat doch ziemlich gut geklappt. Als wir dann wussten wie es geht haben wir das Zelt wieder abgebaut und haben uns dann wieder mit dem Camper beschäftigt. Wir hatten uns Kunststoffpflege und Fensterreiniger besorgt. Arthur wurde also richtig gepflegt. Der Kunststoff sah echt super aus und auch das Auto glänzte wie neu. Abends sind wir dann an den Strand gegangen. Dort haben wir uns den Lions Rock angeschaut und bei sehr guten Fish and Chips den Ausblick auf den Strand genossen.

Nachdem wir am nächsten Morgen vergeblich Wasser auf dem Platz gesucht hatte sind wir nach Anawhata Beach gefahren. Von diesem Strand hatte uns mein Cousin David erzählt, er sagt, es ist einer seiner Lieblingsstrände. Der Weg zu diesem Strand war nicht sehr erfreulich für uns. Es war eine Schotterstraße die natürlich unsere gesamte Arbeit vom Vortag zu nichte machte. Arthur hat dann nicht mehr so geglänzt;)

Als wir endlich am Parkplatz angekommen waren, trennte uns nur noch ein 30 Minuten Walk von unserem Ziel. Zuerst führte der Weg zu einem Lookout. Was wir da gesehen haben sah schon gut aus. Danach haben wir uns dann auf den eigentlichen Weg zum Strand gemacht. Zuerst führte dieser über eine Straße und danach ging es über Stock und Stein durch den Busch bis wir dann endlich den Strand erreichten. Unten angekommen waren wir die einzigen, die dort waren. Es war einfach super schön die Wellen gegen die Felsen schlagen zu hören und zu sehen.

Jetzt wissen wir was Sandflies sind

Die nächste Nacht haben wir wieder auf einem richtigen Camping Platz verbracht. Bevor wir ins Bett gegangen sind haben wir unsere Bettwäsche draußen nochmal richtig ausgeschüttelt. Da das Wetter noch recht angenehm war haben wir einfach die Tür vom Camper offen gelassen, was im Nachhinein eine richtig blöde Idee war. Wir hatten jetzt nämlich unzählig viele Sandflies im Camper. Zum Glück hatten wir uns, wie auch schon in Australien, Insekten Vernichtungsmittel gekauft. Leider ist es allerdings nicht ganz so stark wie das in Australien, also mussten wir lange draussen warten und immer wieder in den Camper sprühen. Irgendwann konnte Michel die Viecher dann mi dem Kehrblech aus dem Camper befördern. Das war wirklich eklig. Außerdem wissen wir seitdem, dass ich allergisch auf die Biester reagiere.

Was ich allerdings sehr merkwürdig finde ist, dass wir 2014 keinerlei Probleme mit diesen Tieren hatten. Ob es wohl an der Art des Reisens liegt, ich weiß es nicht.

Schon wieder eine Pechsträhne?!

Der nächste Tag ging dann so weiter wie der vergangene aufgehört hat. Es hat ziemlich stark geregnet und es war einfach kein guter Tag. Irgendwann haben wir festgestellt, das der Schlauch für den Grey Water Tank nicht richtig angebracht war, also war unser Abwasser schön in die Schränke gelaufen. Nein sowas braucht man wirklich nicht. Also fuhren wir weiter und hatten dank der letzten Geschehnisse auch die passende Laune. Über eine Kurvige Straße wollten wir dann in den Norden gelangen.

Ja es war ziemlich kurvig, so kurvig das sich einer unserer Schränke öffnete und ein Glas voll Tomatensoße auf den Boden beförderte. Ach ja was hatten wir eine gute Laune…

Tolle freie Campgrounds

Als wir dann endlich auf dem freien Campground ankamen waren wir sehr glücklich. Das war ein wirklich schöner Platz, die Toiletten waren sauber und die ganze Nacht über geöffnet. Am nächsten Morgen haben wir uns mit einem deutschen Pärchen unterhalten die aus Whangarei kamen, sie haben uns einen super schönen Campground empfohlen.

Bevor wir zu diesem Campground gefahren sind, sind wir in Whangarei zur I-site gefahren, dort kann man für 2$ warm duschen. Nach dem duschen sind wir dann einkaufen gegangen und haben unser „Lager“ aufgefüllt. Am Abend haben wir dann den Campingplatz erreicht der wirklich klasse ist, er ist in Whangarei Heads. Die meisten Plätze finden wir eigentlich über Apps, aber wie in diesem Fall eben auch wenn man mit anderen spricht. Denn die Infos sind dann meistens am aktuellsten. Eigentlich ist das in Whangarei kein wirklicher Campingplatz. Es ist eigentlich nur der Parkplatz, an dem die Walks abgehen. Das ist ein mega Vorteil. Morgens haben wir dann noch einen der Walks gemacht, der ging zur Smugglers Bay über die Whangarei Heads.

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Nachdem wir den Walk fertig hatten sind wir wieder nach Whangarei gefahren, erst zur I-site um zu duschen und dann um wieder einzukaufen, diesmal im Baumarkt. Michel hat sich nämlich das Ziel gesetzt unseren Arthur mit Fliegengittern auszustatten. Wer Michel kennt weiß, dass wenn er sich etwas in den Kopf setzt, zieht er es durch. Also haben wir Fliegengitter von der Rolle gekauft und Magnetklebeband und siehe da, es hat geklappt Arthur hat Fliegengitter und wir können die Fester Abends und auch Nachts ohne Probleme offen lassen.

Da wir die halbe Stunde Fahrt zu dem schönen Platz von letzter Nacht nicht wieder fahren wollten, haben wir diese Nacht an der I-Site verbracht, auch dort ist es erlaubt mit einem Camper zu stehen.

Genug Whangarei- Weiter geht’s in den Waipoua Forest

Jetzt haben wir wirklich genug Zeit in Whangarei verbracht,wir wollen doch weiter in den Norden und haben dort so viel vor. Also ging es weiter zum Waipoua Forest unterwegs haben wir eine Nacht in Dargaville verbracht. Im Kauri Forest haben wir uns einen DOC Campingplatz ausgesucht. Wir haben einen Stellplatz mit Strom genommen, da wir mal alle Batterien wieder aufladen wollten. Der Platz kostet pro Person 18$ inkl. Strom. Was meiner Meinung nach total überteuert ist. Natürlich man hat eine Küche, Duschen und Toiletten aber leider sind diese alles andere als neu und auch nicht wirklich sauber, leider. Aber das liegt ja meistens an den Leuten die da übernachten.

Direkt von dem Campingplatz geht ein Walk ab der durch den Busch führt, hier kann man angeblich Kiwis sehen. Das lassen wir uns natürlich nicht zwei mal sagen also gehen wir den Weg ein erstes mal als es noch hell ist, wir wollen ja wissen was uns erwartet. Als es dann dunkel war haben wir uns warm angezogen und unsere Stirnlampe eingepackt, da diese ein Rotlicht hat wäre sie ideal gewesen um die Tiere zu sehen aber nicht zu stören. Leider haben wir zwar Kiwis gehört, aber keine vors Gesicht bekommen.

Wo die wilden Kauri ’s wohnen

Da wir ja nicht nur hier waren um Kiwis zu sehen, haben wir uns am Vormittag auf den Weg zu den bekannten Kauri Bäumen gemacht. Den wohl bekanntesten Kauri, den Tane Mahuta, haben wir uns das letzte Mal auch schon angeschaut. Allerdings haben wir dort auch noch mehrere andere Walks gemacht und uns unter anderem die Four sisters angeschaut. Und wir haben den Yaks Walk gemacht, wo wir uns den 7. größten Kauri des Waipoua Forest ansehen konnten. Wir haben an diesem Tag auch noch Heike getroffen. Heike war mit einer Freundin aus Australien unterwegs. Uns Heike hatte an diesem Tag Geburtstag. Das muss einer der schönsten Geburtstage gewesen sein. Auf jeden Fall haben wir uns sehr nett unterhalten und Heike müsste jetzt schon wieder zuhause sein und Ihren neuen Job in Wetzlar angetreten haben. An dieser Stelle alles gute für die Zukunft:-)

In den nächsten Tagen fahren wir weiter Richtung Norden, auch diesen Bericht werdet ihr hier bald lesen können.

bis dahin, herzliche grüße aus Neuseeland

 

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2 Replies to “Auckland, Piha und ab zu den Kauri ’s”

  1. Die Toru hört sich toll an. Aber verrückt was man vorher alles planen muss…Steuernummer ec…
    Oh man das mit dem Schlauch und dem Abwasser ist aj doof…after the rain comes sun again ist bei sowas immer mein Leitspruch!!

    Tolle Bilder und was für eine Erfahrung!!

    Liebe Grüße,
    Martin

    1. Hey Martin,
      das hätten wir auch nicht gedacht, dass es so viel zu planen gibt, aber ist es erst mal erledigt ist alles super!
      Deinen Leitspruch sollten wir für uns so übernehmen, denn manchmal kommt man einfach in solche Situationen.

      Liebe Grüße
      Charly

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