Neuseeland 2014 – Glühwürmchen, Hobbits und Weihnachten

Am frühen Mittag haben wir die Snowy Waters Lodge in Raetihi mit samt dem super Ausblick verlassen. Die Dame von der Rezeption hat uns dann noch einen Tipp für einen kurzen Walk gegeben. Diesen Walk haben wir dann auch gemacht, und Michel hatte mal wieder die Möglichkeit ein paar tolle Fotos zu machen, aber seht selbst.

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Die leuchtenden Höhlen von Waitomo

Auch nach diesem Walk war es wieder Zeit aufzubrechen und zur nächsten Unterkunft zu fahren. Nach weiteren 3 Stunden Fahrt haben wir Waitomo erreicht. Hier wollten wir, wie viele andere Menschen auch in die Glowworm Caves gehen und uns genau ansehen wovon so viele Leute sprachen.

Glowworms ohne Eintritt

Als wir die Unterkunft erreichten bekamen wir dort den Tipp im Dunkeln einen Walk zu machen, bei dem man die Glowworms auch so sehen kann. Das hat sich gut angehört. Wir haben also gewartet bis es dunkel war haben uns die Taschenlampe geschnappt und sind los gefahren.

Am Parkplatz angekommen waren wir etwas überrascht. Hier stand nur ein anderes Auto und ein mittelgroßer Bus dessen Insassen mit Neopren Anzügen und großen Schwimmreifen Richtung Wald marschierten. Waren wir hier wirklich richtig? Wir warteten eine Weile im Auto, da es mal wieder regnete. Die Mädels im anderen Auto trauten sich scheinbar auch nicht ganz in den Regen. Irgendwann haben wir den Entschluss gefasst, sind ausgestiegen und Richtung Walk gegangen. Dann hörten wir zwei Autotüren knallen – die Mädels haben scheinbar auf uns gewartet, da sie auch nicht wussten wohin.

„Hier sieht man nichts!“

Wir sind also einfach dem ausgeschilderten Weg gefolgt und immer weiter rein in den Wald. Aber auch nach ca 20 Minuten haben wir noch keins der leuchtenden Tierchen gesehen. Also ging es immer weiter. Die Mädels haben die Hoffnung inzwischen aufgegeben und sind umgekehrt. Wir wollten aber nicht aufgeben, diesmal nicht! Nach der nächsten Kurve sehen wir sie bestimmt. Wieder nichts.

Der Regen wurde immer schlimmer und wir haben auch irgendwann gemerkt das wir immer müder wurden. Sollten wir also doch umdrehen und wieder zurück ins warme Motel fahren? Es kann ja schließlich sein das man sie nur sieht wenn es trocken ist!? Wir gingen also langsam und enttäuscht zurück zum Parkplatz.

Und plötzlich haben wir sie gesehen, sie waren die ganze Zeit da, schon ziemlich am Anfang des Walks. Wir sind also viel zu weit gelaufen. Es war unbeschreiblich schön. Wie Millionen Sterne die zum greifen nah scheinen, einfach traumhaft schön!

Leider hatte unsere Kamera keinen Akku mehr da wir auf dem Weg schon viele Fotos gemacht haben. Auch die Fotos die wir mit dem Handy gemacht haben, haben keinen einzigen der Glowworms gezeigt.

Ab in die Glowworm Caves

Ab in die Caves und diesmal nehmen wir noch einen Akku mehr mit, haben wir gedacht. Dummerweise darf man in den Caves selbst keine Fotos machen. Da diese die Tiere stören und ihnen schaden können haben die Betreiber der Höhle einen Fotografen beauftragt Bilder zu machen, die man im Anschluss an die Tour käuflich erwerben kann.

Wir wurden also gemeinsam mit vielen anderen zu einer Gruppe geformt und dann ging es los in die Höhlen. Dort angekommen wurde uns viel zu der Geschichte der Höhlen erzählt, das war recht interessant. Nach dem sich alle von dem tollen Sound in der Höhle ein Bild machen konnten ging es weiter an einen unterirdischen Fluss. Dort warteten bereits zwei Boote auf unsere Gruppe.

Auf dem Weg zu den Glowworms hat uns nicht nur der Weg beeindruckt, sondern auch wie unser Kapitän das Boot durch dieses dunkle Höhlenwelt steuerte.

In der Höhle wurde natürlich auf Motoren verzichtet also war die gesamten Höhle mit Seilen verspannt. An diesen zogen die Bootsführer die Boote in die richtige Richtung bis hin zum Ausgang.

Es war sehr interessant diese Tour mit zu machen und auch die Geschichte der Höhlen zu hören. Aber da wir die Tour  jetzt bereits einmal mitgemacht haben würden wir sie das nächste mal nicht mehr machen und lieber wieder auf eigene Faust losgehen und versuchen Glowworms zu finden.

Matamata – unser Besuch in Hobbiton

Woran denken die meisten Leute wenn sie Neuseeland hören? Richtig „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“.  Auch wir wollten es uns nicht entgehen lassen uns Hobbiton genauer anzusehen. Wir sind also nach Matamata gefahren. Einige Tage vorher haben wir uns schon Online Plätze für eine Tour gebucht. Wir konnten uns aussuchen wo wir starten wollten, wir haben uns dazu entschlossen unser Auto in der Nähe der I-site zu parken und den Bus von dort aus in Richtung Hobbiton zu nehmen.

Nach einer Fahrt die ca 10-25 Minuten dauerte haben wir dann endlich das Filmset erreicht. Es war einfach atemberaubend. Man kam sich sofort in die Filme versetzt vor, wären da nicht die vielen Menschen. Alle 15 Minuten startet eine Tour mit ca 30 Interessierten und Fotoverrückten. Es ist also nicht ganz so leicht ein Foto zu machen in dem kein anderer zu sehen ist. Dafür haben wir uns alles ganz gut eingeprägt, denn dieses Erlebnis werden wir nur einmal haben.

Wir hatten einen Super Guide, dem man angemerkt hat wie sehr er seien Job mag. Er hat uns sehr viel erzählt uns es war wirklich sehr interessant. Am Ende der Tour gingen wir dann alle gemeinsam in den Green Dragon, dort konnte sich jeder etwas zu trinken aussuchen. Man hätte dort ausserdem etwas essen können aber unser Guide hat uns gesagt das wir dort nicht viel Zeit hätten. Also haben wir es einfach bei einem Ginger Beer uns einem Cidre genossen im Green Dragon zu sitzen und sind zur verabredeten Zeit wieder an den Treffpunkt gegangen.

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Fazit Hobbiton

Uns hat es echt Spaß gemacht uns in Hobbiton umsehen zu können und es war auch echt super all das mal in „echt“ zu sehen. Allerdings muss hier gesagt werden, dass der Eintritt nicht günstig ist. Da die Gruppen recht groß sind und in relativ kurzen Abständen immer wieder eine neue Gruppe kommt ist es etwas schwer all das auf sich wirken zu lassen. Wer vor hat mehrere Touren in der Gegend zu machen, dem empfehlen wir, vorher im Internet nach Tour Combos zu schauen. Dort kann man dann eventuell noch etwas sparen. Ausserdem ist es immer gut einen Blick auf bookme zu werfen.

Weihnachten im Sommer!?

Nein, das kann man sich wirklich nicht vorstellen wenn man es nicht miterlebt hat. Im Sommer laufen die Weihnachtslieder im Radio. Vor dem Einkaufszentrum laufen die Leute in kurzen Hosen und Tops vor den Läden rum. In den Schaufenstern wird für die neue Sommermode geworben, und mittendrin steht ein geschmückter Weihnachtsbaum und überall ist Kunstschnee.

Weiter nach Auckland

Franklin Road Christmas Lights

Als wir wieder bei der Familie in Auckland ankommen, fahren wir gemeinsam in die Franklin Road. Diese Strasse ist für jeden der während der Weihnachtszeit in Neuseeland ist ein absolutes Muss!

Schon mehrere Blocks vor der eigentlichen Straße herrscht Stau, Michel und ich wissen nicht wirklich was uns erwartet, uns wurde nur gesagt, dass hier die Häuser weihnachtlich geschmückt sind… ok denken wir, haben wir ja schon ein Paar gesehen. Aber sowas haben wir noch nie gesehen! Wirklich alle Häuser in dieser Straße sind weihnachtlich! Überall stehen überlebensgroße Figuren. Es gibt Schnee, Engel, Weihnachtslieder, sogar ein paar Chöre stehen an der Straße und geben ein paar leider zum besten. Und das auf jeder Straßenseite, und mitten durch das Gewusel fahren / schleichen dann die Autos, weil es sich natürlich keiner entgehen lassen möchte herrscht hier Stau. Jetzt wissen wir auch warum wir so weit weg parken. Schaut euch einfach ein paar der Impressionen an, die wir versucht haben einzufangen.

Heilig Abend in kurzer Hose

Ja so war das. An Heilig Abend sind wir dann mit meinen Cousins Sam und David Richtung Flughafen gefahren, genauer gesagt zum Piraten Mini Golf. Eine etwas andere Beschäftigung an Heiligabend. Da in Neuseeland, wie auch in anderen Ländern, das eigentliche Fest erst am 25. Dezember ist, war es ein wirklich sehr entspannter Tag.

Die nächsten Tage haben wir dann einfach das beisammen sein mit der Familie genossen. Haben lecker Sauerkraut gegessen und einen tollen Walk gemacht.

Was wir in den letzten Tagen unserer Neuseeland Reise noch erlebt haben, lest ihr dann in den nächsten Tagen. Bis dahin solltet Ihr Eure Zeit dafür nutzen auf Take a step zu stöbern, den ein oder andern Kommentar zu hinterlassen. Über Kommentare freuen wir uns wirklich sehr. Oder Ihr sucht ein Paar Rezepte aus Eurer Sammlung dir wir unbedingt in „Was kochst Du“ packen sollten.

Cheers Charly

 

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