Neuseeland – Die ersten Tage auf der Südinsel und ganz viel Nelson

Nelson

Nachdem wir die erste Nacht auf der Südinsel gut hinter uns gebracht haben, geht es für uns wieder los. Wir machen uns auf in Richtung Nelson. Neuseeland ist super.

Muss das sein – Blenheim

diesmal gibt es leider nicht so viele Fotos:-( irgendwie haben wir in Blenheim gar keine und in Nelson nur sehr wenige gemacht. Seltsam eigentlich. Und schade für Euch. Wir haben ja unsere Erinnerungen.

Ja, so lautet das erste wirkliche Ziel auf der Südinsel. Vorher fahren wir allerdings nach Blenheim, wir haben gehört, und auch auf so manchen Seiten gelesen, dass es hier einige Jobs für Backpacker gibt. Man könnte meinen, dass sei eine Idee des Stadt Marketings von Blenheim gewesen, ist es aber natürlich (hoffentlich) nicht. Die Stadt ist voller Backpacker aus der ganzen Welt, die hier auf der Suche nach einem Job sind. Viele, wie auch wir, werden hier von „Working Hostels“ herangelockt. Diese versprechen einem, dass sie einen Job für einen haben, ansonsten bekommt man einen Platz auf der Warteliste. Doch diese Listen werden immer länger, die Hostels immer voller und Arbeit ist nicht wirklich da.

Also waschen wir hier nur unsere Wäsche und machen uns dann auf die Suche nach einem Stellplatz. Wir fahren auf einen kostenlosen Stellplatz in der Nähe der Pelorus Bridge und dort erleben wir eine Art Kulturschock. Der Platz ist gerammelt voll mit Estimas und co und es sind nur Backpacker auf dem Platz, was bestimmt Party bedeutet. Darauf haben wir eigentlich gar keine lust. Wir kommen uns mit unserem Camper schon etwas fehl am Platze vor, aber für eine Nacht wird es schon gehen.

Nelson – die erste

Am nächsten Morgen geht es für uns dann los in Richtung Nelson hier wollen wir ein bisschen die Stadt erkunden und das gute Wetter ausnutzen. Wir kommen an und haben wirklich super Wetter. Die Stadt scheint sehr Backpacker freundlich, denn es gibt mehrere Parkplätze auf denen man kostenlos die Nacht verbringen kann. Zwei davon sind wirklich mitten in der Stadt. Auf diesen Parkplätzen kann man dann ab Abends kostenlos stehen und am Morgen hat man ab 9 Uhr die erste Stunde kostenlos. Das gute an diesen Plätzen ist, dass man hier direkt bei der Dusche steht, diese kostet 2$ pro Person. Allerdings sollte man schauen, dass man entweder als einer der ersten da ist, oder den morgen Ansturm umgeht und Mittags dort hingehen, denn es gibt pro Geschlecht nur eine Dusche.

Wir haben uns für einen Platz entschieden, der etwas weiter ausserhalb liegt, man ist allerdings in gut 5 Minuten zu Fuß in der Innenstadt. Warum wir uns für diesen Platz entschieden haben? Dieser Platz ist größer als die beiden in der Stadt und je nachdem wo man Parkt hat man sogar Rasen hinterm Auto. Das ist natürlich schon schöner als den Campingtisch auf dem Asphalt aufzubauen. Aber was wir auch sehr gut fanden an diesem Platz war, dass wir hier ein kostenfreies Wlan der Stadt nutzen konnten. Dieses Angebot haben wir natürlich gerne genutzt.

Unser eigenes Brot

Ja, das war wirklich ein Platz auf dem man sich wohlfühlen konnte. Also haben wir es uns gemütlich gemacht, unsere Stühle aufgebaut und etwas gearbeitet. Aber da war noch etwas, was wir unbedingt ausprobieren mussten. Wir hatten uns unseren Camping Backofen zuschicken lassen. Und den wollten wir jetzt endlich mal ausprobieren.

So sieht das gute Stück aus:

Wir haben uns also unser erstes Brot gebacken. Es ist ein Weißbrot mit getrockneten Tomaten und Feta geworden uns es hat Fantastisch geschmeckt. Wir waren auch wirklich stolz, dass wir einfach auf einem freien Platz backen konnten. Dieser Ofen ist einfach super praktisch, damit kann man so viele tolle Gerichte backen, auf die man sonst wohl eigentlich verzichten müsste.

Weiter geht es

Ja auch wenn der Platz wirklich praktisch war mussten wir dann doch mal weiter . Also ging es für uns auf in Richtung Abel Tasman. Dort wollten wir ein paar schöne Tage verbringen und ein paar Walks machen. Auch bei uns spielt das Wetter mal nicht mit. Als wir an dem freien Campingplatz angekommen waren fing es bald an zu regnen. Wir machten es uns also in Arthur bequem und haben uns damit beschäftigt Bilder aus Australien und Neuseeland zu sortieren und ein wenig in den ebooks zu lesen.

Am nächsten Tag hat es dann eigentlich fast gar nicht mehr aufgehört zu regnen, also verbrachten wir wieder etwas Zeit damit, zu lesen und noch etwas an der Homepage zu basteln. Da der Wetterbericht für die nächsten Tage leider keinerlei Besserung versprach räumten wir am nächsten Morgen den Campingplatz und fuhren in Richtung Süden. Dort sollte es, laut Wetterbericht, in den folgenden Tagen besser sein. Wir haben uns vorgenommen am Ende unserer Südinsel Zeit nochmal hierher zurück zu kommen, falls das Wetter dann besser ist.

Die Geschichte mit der Gasflasche

Ganz so einfach war das mit dem Camingplatz räumen dann doch allerdings nicht. Michel hat die ganzen Verdunklungen aus Arthur herausgenommen während dem ich versucht habe Wasser für den Kaffee zu kochen. Ja genau, ich habe es versucht. Zu Beginn hat das auch wie immer ganz gut geklappt doch irgendwann war dann auch unsere Gasflasche mal leer. Nach gut 2 Monaten des Reisens durfte das natürlich auch mal sein.

Das Gasflaschen wechseln geht hier in Neuseeland eigentlich ganz einfach an jeder Tankstelle. Draußen auf dem Hof stehen dann meistens zwei Gitterkisten in denen Gasflaschen stehen, die dann einfach getauscht werden. Während Michel das Auto tankte ging ich mit der leeren Gasflasche in die Tankstelle und habe dem Jungen der dort arbeitete gesagt, dass wir die Flasche gerne gefüllt hätten. Er hat sie neben die Tür gestellt und gesagt, es dauert ca eine halbe stunde. Als Michel dann rein kam um das Benzin zu bezahlen sagte der Tankwart, dass er nochmal etwas an der Flasche nachschauen muss.

Tada… der TÜV unserer Gasflasche war abgelaufen. Der Junge teilte uns mit, dass er sie so nicht befüllen darf. Leider war es für uns auch nicht möglich die Gasflasche einfach durch eine Neue auszutauschen, da die „neuen“ mit 9kg gefüllt ist und unsere nur 6 kg Fassungsvermögen hat. Der junge Mann von der Tankstelle gab uns eine Visitenkarte, wo die Adresse draufstand an die wir uns wenden sollen. Die prüfen die Flasche und geben uns 10 Jahre neuen „TÜV“ und befüllen die Flasche auch. Diese Adresse befand sich in… Nelson, also dort wo wir die letzten Tage verbracht hatten. Das war dann doch ein bisschen ärgerlich. erstens war es Samstag, zweitens war das ein Umweg und drittens gab es keinen Kaffee…

wie wir dann wieder mit voller Gasflasche weiter in den Süden sind könnt ihr hier in den nächsten Tagen lesen.

Cheers Charly

 

Schreibe einen Kommentar