Bali Lombok 2016 – 2 Step

Und wieder Bali

Wir sind zurück! 6 wundervolle, spannende und interessante Tage auf Lombok haben wir hinter uns. Wir haben viel gesehen, viel erlebt und viel entspannt. Die Überfahrt mit der Fähre war gut. Rahman hat uns sicher nach Lembar gebracht. Wir hatten mit unserem Fahrer den wir bereits auf Bali in Anspruch genommen hatten abgemacht, dass er uns abholt und nach Ubud bringt. Soweit so gut.

Abgemacht war auch der Preis von 250.000. Als wir dann eine Stunde vor Padang Bai waren schrieb er mir eine sms, dass es wohl 150.000 teurer werden würde weil er ja erst nach Padang Bai fahren muss. 🙁 soviel zu den freundlichen Fahrern auf Bali. Wir haben uns auf 350.000 geeinigt. Immer noch ein guter Preis. Aber naja, trotzdem ganz schön frech!

Dafür hatte er dann seine liebe Not damit in Ubud zurecht zu kommen. Es regnete wie aus Eimern und er konnte unser AirBnB einfach nicht finden. Als wir dann endlich dort angekommen sind, war aber alles gut. Es gibt 2 Einheiten mit jeweils 2 Zimmern. Dazwischen befindet sich die Küche und jede Einheit hat einen eigenen Kühlschrank. Es gibt einen kleinen Pool und alles ist Grün, ruhig und entspannt. Das AirBnB ist das Budget House – Villa Pandan Harum Nyuh. Gebt das einfach bei AirBnB ein.

Der Preis ist toll und man hat wirklich Ruhe. Ist aber zu Fuß super schnell am Monkey Forest und mit dem Scooter natürlich noch viel schneller überall wo man hin will. Wir haben uns also ein paar ruhige Tage gemacht. Gut gegessen, ein bisschen eingekauft und sind natürlich auch im Pool gewesen. Ubud ist toll! Wir waren ja nur 2 Nächte in Denpasar und danach dann direkt auf Lombok. Lombok war ruhig und gerade der Südliche Teil ja noch relativ gering touristisch. Wir dachten wenn wir jetzt nach Bali kommen, würde es uns umhauen, von wegen Touristen und so.

Aber es ging ganz gut. Ubud ist sehr spirituell. So haben wir hier die ganzen kleinen Tempelchen die wir auch Lombok vermisst hatten wiedergefunden. Es roch wieder mehr nach Räucherstäbchen als nach verbranntem Plastik. Wir sind durch die Straßen geschlendert und haben alles zu Fuß erledigt. Das versteht man auf Bali ja gar nicht so gut. Keinen Roller zum Monkey Forest? Okay, dann bestellen wir euch ein Auto. Nein nein, ist doch nur 20 Minuten zu Fuß. 20 Minuten, das geht hier keiner! Klar bei der Luftfeuchtigkeit. Egal wir machen es halt so. Wandern also Richtung Monkey Forest und vorher noch schnell eine Massage abholen.

Monkey Forest

Man o man, Affen klar und das ohne Ende in einem Wald. Wir hatten uns nicht zu viel davon versprochen, weil wir dachten es wird total überzogen sein. Aber wir wurden eines besseren belehrt. Es sind zwar wahnsinnig viele Touristen da und die Verkäufer an den Ständen am Eingang wollen einem Tshirts verkaufen und fangen bei den Preisen mit 250.000 an gehen dann schnell auf 70.000 runter. Aber so ist das eben. Aber wenn man weiter rein geht – wirklich super. Es gibt so viel zu sehen und es ist wirklich sehr schön hier. Wir hatten vorher ein paar Bananen gekauft, ungefähr zu einem fünftel von dem was man im Forest für Bananen bezahlen kann. Die Affen sind natürlich sehr zutraulich und einen hatte ich sogar auf der Schulter:)

Es ist schon wahnsinnig interessant die Tierchen zu beobachten und zu schauen wie raffiniert die eigentlich sind. Wir sind relativ lange hier geblieben und dann weiter Richtung City. Naja die richtige City von Ubud war es nicht, aber für uns das nächste mit einigen Geschäften und Warungs. Man kann sagen, dass wir in Ubud immer gut gegessen haben. Am ersten Abend waren wir im Sopa Garden. Das war relativ nah zur Unterkunft und bei dem Regen wollten wir einfach nicht viel weiter laufen 😉 Am zweiten Tag haben wir erst einmal ordentlich abgehangen in unserer Unterkunft. Ein bisschen Fotos sortiert und sind erst am Nachmittag aufgebrochen. Haben ein paar Souvenirs gekauft und uns Abend ordentlich im Le Moulin den Bauch voll geschlagen. Hier gibt es Pfannkuchen in allen Varianten. Unser Plan war eigentlich mindestens 3 zu essen. Keine Chance! Echt super lecker und man sitzt nach hinten raus traumhaft im Garten.

Naja am nächsten Tag waren wir dann im Monkey Forest. Da hab ich ja schon ein bisschen zu geschrieben, aber eigentlich musst Du dir das angucken. Also zieh Dir den Film und die Bilder. Dann willst Du auch dahin!

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Unser Abstecher nach Canggu

Wir müssen ja weiter. Weiter nach Uluwatu. Über FB haben wir zwei Mädels getroffen mit denen wir uns ein Taxi nach Canggu teilen wollten. Also erstmal dahin. Wieder eine Taxierfahrung reicher sind wir dann auch irgendwann dort angekommen. Der Fahrer war grausam. Das ist wirklich etwas was sich bei mir eingebrannt hat. So schön diese Insel auch ist und so viel sie zu bieten hat, die Art und Weise wie man immer wieder versucht einen über den Tisch zu ziehen ging mir dann doch irgendwann auf den Sender.

Mit dem Fahrer war ein Preis abgemacht und dass er uns am Hotel abholen sollte. Als er uns dann einladen sollte, wollte er dann nochmal wieder mehr haben. Insgesamt zahlten wir dann 300.000 von Ubud nach Canggu. Sicher nicht viel für unsere Verhältnisse. Aber wenn vorher etwas anderes vereinbart ist, dann nervt das einfach. Wir sind dann natürlich mit einem anderen Fahrer weiter nach Uluwatu gefahren.

Dazu kann man sagen, dass die Uber App auf Bali sehr wohl funktioniert, gleichwohl es scheinbar verboten, oder nicht gerne gesehen ist. Aber mit den Taxis und den privaten Fahrern ist das ja sowieso so eine Sache.

Tregge Surf Camp und Agoda

In Uluwatu angekommen wollten wir dann unser Zimmer im Tregge Surf Camp beziehen. Aber hey, nicht so einfach mit Agoda. Wieder einmal haben wir mit denen gebucht. Obwohl wir bereits schon einmal ein Problem auf Bali mit Agoda hatten. Das hier setzt aber allem die Krone auf. Die Unterkunft vermietet sowohl über Agoda, als auch über Booking.com. Die beiden gehören ja zusammen. Über Agoda werden die Zimmer mit AC vermietet und kosten alle ausnahmslos 300.000 die Nacht.

Bei Booking gibt es mehrere Varianten. Auch die Zimmer mit Ventilator für 200.000. Wir hatten über Agoda ein Zimmer mit AC für 200.000 gebucht. In der Unterkunft konnte man dies gar nicht glauben, weil man diese Zimmer ja nie für 200.000 vermietet. Wir wollten also unser Zimmer was wir gebucht hatten und die Unterkunft wollte 100.000 pro Nacht mehr. Eigentlich beides verständlich. Also rufe ich Agoda an, die haben schließlich den Mist gebaut. Man lässt mich geschlagene 20 Minuten in der Warteschleife warten, nachdem man mir sagt, dass das sehr sehr seltsam ist und man das mit dem Hotel klärt.

Das Hotel erhält auch zwei Anrufe in der Zeit. Endlich hab ich wieder jemanden am Telefon. Wir können kostenlos stornieren und müssen nicht einmal etwas bezahlen. Tolle Idee von Agoda, findet zumindest Agoda. Ich erkläre der Dame das wir das gar nicht möchten, sondern das Zimmer beziehen möchten welches wir gebucht haben. Schließlich sind wir mit dem Taxi angereist und wollen nicht auf der Straße schlafen.

Okay wir sollten mehr bezahlen und Agoda erstattet uns dann direkt die zuviel gezahlten 300.000. Guter Deal, für uns und das Hotel. Wenn wir das Geld auch bekommen hätten. Bisher hat Agoda es nicht geschafft den Betrag zu bezahlen. Mehrere Emails und ein paar erfolglose Telefonate. Echt schwierig für so ein großes Buchungsportal gute Mitarbeiter zu finden. Aber was der Knaller ist, erzählte uns dann das Hotel. Erst hat Agoda angerufen und versucht das Zimmer für 200.000 zu bekommen. Er blieb hart und sagte dass er dieses Zimmer nie für den Preis anbietet. Fehler von Agoda. Dann rief Booking bei ihm an und fragte ob wir denn kostenlos stornieren dürften weil wir das gerne möchten…:-) Das ist echt eine absolute Frechheit von Booking und Agoda.

Uluwatu – Tempel, Yoga und Strände

Aber genug aufgeregt. Schließlich sind wir in einer grandiosen Gegend und in einer tollen Unterkunft. Man kann zu Fuß direkt zum Beach und den Surfern beim Surfen zugucken. Man kann natürlich auch sein Glück selbst versuchen – man kann! Um Uluwatu herum gibt es so viele schöne Strände. und man kann auch sehr gut Yoga machen. Direkt am Bluepoint Beach ist die Single Fin Bar. Hier hast Du einen tollen Blick auf das Meer und zum Sonnenuntergang ist es hier brechend voll. Aber wenn Du einen guten Platz hast, dann kannst Du hier den Abend richtig genießen.

Wenn Du dir ein bisschen mehr Zeit nehmen kannst, dann miete dir einen Scooter und fahre die Strände ab. Wir waren leider nur am Padang Padang Beach, der war etwas voll, aber trotzdem mega schön. Du solltest Dir aber auch jeden Fall auf dem Weg noch den Thomas Beach angucken. Der liegt eigentlich genau zwischen Padang Padang und dem Bluepoint Beach. Also klar die Strände hier sind ja sowieso alle sehr schön und jeder hat auch seine eigene Meinung. Aber die Strände auf Lombok haben mir am besten gefallen. Ich glaube eine Steigerung gibt es dann nur noch auf den Gilis. Das gucken wir uns dann beim nächsten mal an.

Und dann kam der Morgen an dem wir unsere 1! Yoga Stunde, oder besser 1,5 Stunde haben sollten. Wir wollten zum Morning Light Yoga. Das light steht aber für das tolle Licht am Morgen und nicht etwas dafür dass es besonders leicht ist. Der Kurs geht 1,5 Stunden und ist für alle Klassen. Auch für uns. Ja es war hart! Sehr hart. Aber auch wirklich wirklich gut. Es ging morgen um 7:30 Uhr los. So früh waren wir glaube noch nie wach. Wir mieteten uns einen Scooter in unserer Unterkunft und düsten los.

Nach dem Yoga gab es gekühlte Kokosnüsse. Das war eine Erfrischung! und ich glaube alle anderen Teilnehmer waren ein bisschen stolz auf uns! 🙂 Alle anderen waren Profis, oder zumindest schon erfahren. Aber wir hatten ja noch mehr auf dem Plan. Also los Richtung Uluwatu Tempel. Auf dem Weg ein kurzes Frühstück im Land´s End Café. Dort hatte ich einen der wenigen, wenn nicht sogar den einzigen richtigen Kaffee Genuss auf Bali. Ein Kaffee aus dem Pressfilter. Und der Kaffee war gut. Das Frühstück war sowieso der Knaller.

Uluwatu Tempel

Wer in Uluwatu ist muss sich natürlich auch die eindrucksvolle Gegen um den Tempel ansehen und den Tempel an für sich auch. Als wir dort waren war gerade Zeremonie. Das heißt es war wirklich viel los und viele Einheimische waren dort um an der Zeremonie teil zu nehmen. Es ist eindrucksvoll und man kann hier echt einige Zeit verbringen. Den Blick aufs Meer schweifen lassen und mal etwas zur Ruhe kommen. Bis dann einer der 1000000 Touristen kommt und fragt ob du seine Gruppe gesehen hast, die sich in Luft aufgelöst hat als man noch das eine letzte Foto machen wollte…:-) Lustig, aber hier ist echt was los.

Ich habe mir im Nachhinein die Frage gestellt ob es nicht vielleicht für alle Teilnehmer der Zeremonie schöner wäre wenn zumindest der Tempel etwas abgesperrt würde an diesen Zeiten. Denn dann wäre es sicher für die Einheimischen etwas ruhiger und entspannter. Aber wenn das so gewesen wäre hätte ich es auch schade gefunden. Irgendwas ist halt immer. Auf jeden Fall war das ein ganz ganz toller Tag, den wir dann natürlich auch in der Single Fin Bar abgeschlossen haben.

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Und dann war es das schon mit Bali

Ja das war es dann wirklich. 2 Wochen sind rum. wir dürfen unsere Sachen im Tregge Surf Camp unterstellen und nochmal den Tag am Strand und in den Kaffees verbringen. Unser Flieger geht erst mitten in der Nacht. Wir essen also im Hotel noch zu Abend und bestellen uns Pfannkuchen mit Käse gefüllt. Die bekommen wir sogar geschenkt und bekommen sogar noch angeboten noch einmal zu duschen bevor es für uns weiter geht. Wir hatten einige Lebensmittel übrig und unsere Gastgeber waren so froh darüber, dass wir Ihnen die Pfannkuchen nicht abschlagen durften. Das steht in so einem krassen Gegensatz zu dem Bild was ich von Straßenverkäufern und Taxifahrern habe, dass ich mich entschließe zukünftig nur noch die positiven Bilder aufzunehmen und mit nicht mehr mit abzockenden Taxifahrern und überteuerten Straßenhändlern zu beschäftigen.

Hat ja gut geklappt, wenn ich mir die letzten 1991 Wörter nochmal so durchlesen. Aber egal, ab jetzt! Ab jetzt wird alles anders. Wir fliegen nach Australien, ein Land was ein krasser Gegensatz zu dem beschaulichen, kleinen, günstigen Bali ist. Endlich können wir wieder selbst fahren. Ich freu mich, Charly freut sich auch. Wir steigen in den Flieger und es geht nicht nach Hause… es geht weiter!

Heute sitzen wir in Darwin in der The Lost Arc und sind schon wieder mit der ersten Woche Australien fertig. In 4 Stunden geht der Flieger und wir machen uns jetzt gleich mal los zum Hotel und dann Richtung Flughafen.

Also wir freuen uns wie immer über Kommentare und sind gespannt was die nächsten Wochen so bringen.

Cheers  Micha

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