Bali Lombok 2016 – 1 Step

Bali

So, da sind wir also. Angekommen auf Bali, das erste mal hier. Aufgeregt, erschöpft, gespannt und bereit uns komplett auf etwas neues einzulassen.

Wir kommen am späten Abend am Flughafen Denpasar an. Die erste Frage die sich uns stellt ist, was hat es mit den ominösen 35 Dollar auf sich? Wir hatten gelesen, dass diese erhoben werden, andere schreiben, es muss nichts bezahlt werden. Weiterflugtickets sollen verlangt werden. Nun ja. Ich glaube es ist eine Sache der Schlange in der man sich einreiht. Ahnungslos in der falschen Schlange stehen wird man sicher die 35 Dollar los, ohne diese überhaupt zahlen zu müssen. Wir folgen einfach dem Strom. Werden freundlich im Land begrüßt. Benötigen kein Weiterflugticket und können direkt durch um auf unsere Koffer zu warten.

Jetzt kommt der schwierige Teil, ein Taxi zum Hotel. Klar, jeder weis, Taxis auf Bali, da muss man handeln. Die Preise gehen weit auseinander. Die günstigen Taxis stehen nicht bei der Ankunft, sondern beim Abflug?! Wir sind müde, wir sind erschöpft. Aber wir haben einen Trumpf im Ärmel, wir hatten mit dem Hotel geschrieben wegen des Transportes. 200.000 Rupiah soll der kosten. Also suchen wir den Mann mit dem Schild.

Fuck! Keiner da! Wir rufen also im Hotel an und klar wir hätten die Email bestätigen sollen. Okay, also auf zu den Taxifahrern. Wir wollen nach Denpasar zu unserem Hotel. Vom Flughafen eigentlich nicht weit. Der erste sagt die Fahrt sei sehr sehr weit. Kostenpunkt 800.000. Wir fragen weiter. Das Hotel sagte und 250.000 mehr solle es nicht kosten. Dieses Wissen bringt uns bei den Fahrern aber nicht gerade viel. Der Weg sei weit und anstrengend. Schließlich schlagen wir bei 350.000 ein. Ein schlechter Deal. Zumal der Fahrer nicht wusste wo er hin muss. Gut das wir ein Navi hatten.

Im The Paica Hotel wurden wir sehr sehr freundlich begrüßt und waren froh sobald wir im Bett lagen. Hier wollten wir zwei Nächte verbringen. Am nächsten Morgen gab es Ei mit Toast Kaffee oder Tee und Wasser. Das Personal ist super freundlich und wir entschlossen uns an diesem Tag nur ein wenig die Gegend zu erkunden und die nächsten Tage zu planen. Es ist Freitag. Am Samstag wollen wir nach Lombok. Kostengünstig geht das mit der Public Ferry von Padang Bai. die kostet pro Person gerade einmal 40.000. Also sprechen wir mit dem Fahrer des Hotels und machen einen Preis aus. Am nächsten Morgen soll es los gehen.

Auf nach Lombok

Am Samstag morgen geht es los. Mit dem Taxi nach Padang Bai. Vorbei an den vielen Leuten die uns Fahrkarten verkaufen wollen die entweder zu teuer, oder gar nicht mehr gültig sind. Direkt in den Hafen. Dort kaufen wir die Karten und können direkt durch auf das Boot. Lass Dein Gepäck nicht tragen, oder verhandele vorher einen Preis. Es gibt viele die hier auf der Fähre oder auch am Flughafen ihre Dienste anbieten. Wenn es nicht anders geht nimm sie in Anspruch. Aber denk dran, vorher die Preisverhandlung. Und am besten checkst Du auch ob Du es passend hast, oder gewechselt werden kann.

Die Überfahrt dauert 4-5 Stunden. Wir haben Glück und brauchen gerade 4 Stunden. Es ist nicht sehr komfortabel. Aber das soll es auch nicht sein. Es ist praktisch, günstig und das ist das was wir vor allem benötigen. Auf Lombok angekommen holt uns der Bruder unseres Fahrers ab. Wir hatten im Vorfeld Kontakt aufgenommen. Rahman hat auch eine Facebook Seite und wir hatten direkt darüber den Kontakt hergestellt.

Ankunft im Kuta Circle Homestay

Wir kamen auch hier wieder am Abend an. Etwas abgekämpft und schon wieder etwas müde. Aber das sollten nicht unsere winzigsten Probleme bleiben. Im Homestay war jemand krank, so dass die Buchungen seit ein paar Tagen nicht beachtet wurden. Da man hier natürlich auch einfach so einchecken kann und solange bleiben kann wie man möchte, standen wir nun vor unserem Homestay und unser Zimmer war belegt. Irgendwie waren auch alle überfordert mit der Situation. Die einzigste Möglichkeit die man uns einräumte war, das Zimmer zu nehmen in welchem normalerweise der Nachbar schläft. Ohne Klima, ohne Waschbecken, dafür benutzt und auch ohne neue Bettlaken, Reinigung etc. Was sollten wir machen, sind ja hart im nehmen. Also nehmen wir das Zimmer. Morgen sollen wir dann unser Gebuchtes beziehen können.

Zum Essen gehen wir runter nach Kuta, da ist ganz schön was los und wir kehren im Drifters ein. Hier gibt es Burger und natürlich auch noch ganz viele andere nette Sachen. Ich bestelle natürlich den Burger und werde nicht enttäuscht. Charly isst etwas anderes. Also auf jeden Fall keinen Burger.

Nach einer Nacht in der wir nicht wirklich geschlafen haben, genießen wir das Frühstück. Du kannst wählen zwischen Omelett, Pancakes, oder Spiegelei. Immer Mit Toast und eigentlich ganz lecker. Toll ist auch, dass Du dir nach deinem inclusiv Omelett oder Pancake noch weitere Pancakes backen kannst. Kaffee und Tee gibt es natürlich auch.

Wir sollen noch etwas warten, denn das Zimmer ist erst später frei. Also gehen wir an den Strand und genießen die Sonne und das Meer.

Als wir am Nachmittag wieder zum Homestay kommen gibt es eine neues Problem. Derjenige der eigentlich nur eine Nacht bleiben wollte hat es sich anders überlegt und bleibt doch noch länger. Also haben wir wieder kein Zimmer. Aber wir können ein anderes nehmen. Nicht das gebuchte, aber immerhin eines mit Klimaanlage. Das ist tausendmal besser als das von der ersten Nacht. Aber einen blöden Beigeschmack hat es dennoch.

Wir beziehen also unser neues Zimmer. Stellen die Klima an und packen wieder aus. Immerhin haben wir ja drei Nächte hier gebucht. Abend gehen wir wieder nach Kuta rein um etwas zu essen. Diesmal soll es das Warnung Flora sein. Es hat bei TripAdvisor ganz gute Bewertungen und die Preise scheinen in Ordnung. Also nichts wie rein. Die selbstgerechten Säfte sind toll und das Essen auch. So kann man es sich dann doch gut gehen lassen.

Die Nacht ist auch besser, das Frühstück wieder gut. Und wegen dem ganzen hin und her dürfen wir den Scooter umsonst nutzen. Also schnappen wir uns einen und düsen in den Westen, wir besuchen den Mawun Beach und den Delong Belanak. Die Strände sind klasse. Es war zwar ein bisschen was los und das Wetter spielte zum Ende nicht mehr so wirklich mit, aber wir haben es genossen und hatten einen wunderschönen Tag.

Ein Tag mit Rahman und den Wasserfällen

Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück pünktlich um 9 Uhr los. Rahman holt uns ab und wir fahren als erstes in ein typisches Lombok Dorf. Hier wird uns gezeigt, wie ein traditionelles Haus gebaut wird, wer alles dabei hilft und wie schnell das ganze geht. In Sasak Ende wohnen ca. 100 Menschen. es gibt mehrere Reisspeicher und wenn mal nicht gerade Reis Ernte ist, dann werden Tücher gewoben und verkauft. Es ist sehr interessant und Rahman erzählt uns, dass er mit seinen Eltern auch in genau solch einem Haus gewohnt hat. Es ist Eindrucksvoll und wir fahren weiter.

Sasak Ende

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Nach dem Besuch im Dorf geht es weiter. Wir wollen uns eine Weberei ansehen. Hier soll Charly in das Handwerk eingeführt werden, falls wir auf Bali noch Work and Travel machen müssen, wäre das ein guter Start. Auch hier erfahren wir viel über das Leben, die Arbeit und die Gemeinschaft auf Lombok. Charly stellt sich ganz gut an und wir kommen nicht drum herum das standesgemäße Wedding-Dress anzulegen. Das ist natürlich schon ein bisschen Touristisch, aber es gehört eben dazu.

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Die Wasserfälle

Aber Rahman kennt kein Halten. Weiter geht es zu den Wasserfällen. Wir können diese wohl nur mit einem Guide machen. 3 Wasserfälle in 1 Stunde. Nicht mit uns, wir brauchen definitiv länger. Unser Guide Harrys ist super. Er kennt sich perfekt aus, ist immer gut aufgelegt und übernimmt sogar die Aufgabe des Fotografen. Er schwingt die Kamera und beschert uns so ein paar wirklich tolle Fotos. Ich hab natürlich meinen Graufilter im Auto gelassen und kann so leider keine ganz tollen Fotos vom Wasserfall machen. Aber das fällt uns glücklicherweise erst hinterher auf. Es geht immer hoch und hoch und hoch. Manchmal auch runter. Aber eigentlich nur hoch. Es geht durch den Dschungel und am Ende sehen wir sie dann sogar noch die Affen die wir eigentlich immer nur gehört haben sind auf einmal da und wir können sogar ein paar gute Fotos schießen.

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Teras Lombok Bungalow

Danach geht es weiter nach Senggigi, bzw. nach Mangsit das ist noch etwas nördlich von Senggigi. Rahman fährt uns sicher hin und wir checken ein. Unser teuerstes Hotel in den zwei Wochen Bali und Lombok. Es ist das Teras Lombok Bungalow. Es ist sehr schön hier. es gibt 5 große Bungalows mit Klima, einer Dusche mit warmen Wasser und Toilette und sogar ein Waschbecken. Du kannst Das Teras Lombok Bungalow direkt über AirBnB oder auch Booking buchen.

Essen kann man direkt fußläufig am Strand oder in einem der Warungs hier an der Straße. Die Preise sind etwas höher als in Kuta, aber das liegt sicherlich an den großen Hotels hier direkt vor der Tür.

Eigentlich wollten wir heute auf Gili Air oder Gili Meno etwas entspannen. Charly geht es aber nicht ganz so gut. Der Magen hat Bali auch schon erreicht. Also bleiben wir hier, genießen den Tag am Pool in der Nähe des Zimmers. Charly kann viel schlafen und ich kann ein bisschen für Dich zusammenschreiben. Morgen werden wir von Rahman am Morgen abgeholt und fahren zur Fähre. Dann heißt es wieder 4 Stunden zurück nach Padang Bai. Danach geht es nach Ubud und wir sind mega gespannt und freuen uns.

Hier kommt noch die Roomtour von Charly von unserem Hotel hier in Mangsit.

Also bleibt gesund, kommentiert ordentlich und bis bald!

Micha

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