Australien 2016 – Die Ostküste nach Byron Bay

Byron Bay

Auf nach Byron Bay

So, wir fahren und fahren und fahren immer Richtung Byron Bay. Die Ostküste ist ganz schön lang. Wir sind ja in Cairns gestartet und wollen nach Melbourne. Grob haben wir das auch geplant. Und wir lassen uns Zeit. Wir wollen nach Rainbow Beach, da soll man super Sonnenuntergänge beobachten können. Und auch die Strände sollen klasse sein.

Zwischenstop und dann Rainbow Beach

Wir übernachten auf dem Weg auf einem Campingplatz, der nennt sich goodenough4thebush. Cooler Name denken wir. Und für 15 Dollar kann man gar nichts sagen. Der Platz ist super. Den kann man wirklich empfehlen. Aber es geht weiter. Am 16.10. kommen wir dann am Rainbow Beach an, wir haben uns einen Platz mit Pool gegönnt. Ansonsten alles super ereignislos;-) wir haben viel für den Blog geschrieben und gut gekocht. Am Strand waren wir auch. Das war naja, Strände sind schön. Wasser ist etwas kälter.

Aber es nervt, weil eigentlich kann man nur wenn man runter kommt links am Strand liegen, da ist es dann aber mega voll. Rechts kann man auch liegen, sollte man aber nicht unbedingt baden. Ruhig ist das auch nicht, weil ständig einer mit seinem Allrad Kasten an dir vorbei gerattert kommt. Entweder kommen die alle vom Surfen oder die machen einen Ausflug am Strand mit Familienkarre. Mich hat das mega genervt. Da wird dann auch schon mal der ein oder andere Fisch überfahren

Sonnenuntergang?

Den Sonnenuntergang haben wir natürlich naja, schon gesehen. Aber wir haben den Weg zur Düne doch etwas sehr unterschätzt. Wir haben den Sonnenuntergang also auf dem Weg gesehen und abgemacht, sobald uns die ersten von der Düne entgegenkommen drehen wir einfach um und tun so als wären wir die ersten die wieder gehen;-)

So haben wir es dann auch wirklich gemacht. Peinlich, peinlich. Man muss aber dazu sagen, dass wir den ganzen weg vom Camping gelaufen sind. Andere sind einfach mit dem Auto gefahren und die letzten 500 Meter oder so gelaufen. Naja, hätten wir noch einen Tag würden wir es nochmal versuchen. War sicher eh nicht so gut die Sicht und so. Und wir haben den Sonnenuntergang auch gesehen, zwischen den Häusern durch, hinter Bäumen. Sonnenuntergang eben.

Happy Birthday Charly

Am 17.10. hat ja die Charly Geburtstag, das haben wir dann morgens auch festgestellt und sind erstmal im good old Rainbow Beach frühstücken gegangen. Eggs Benedict hat die Gute springen lassen. Und Kaffee für mich. Man muss sagen, dass wir in Australien zwar schon mehr als Doppelt so viel ausgegeben haben als wir knapp budgetiert hatten, wir uns aber trotzdem sehr sehr sehr wenig gönnen. Eigentlich kochen wir die meiste Zeit und geben nicht viel Geld für Quatsch aus. Und das war ja auch kein Quatsch, aber ich glaube das war das erste mal seit Bali dass wir frühstücken waren.

Wir sind dann weiter nach Brisbane, denn der Plan war, dass wir in Brisbane eine Pavlova auf Charlys Geburtstag essen, die Stadt genießen und es uns gut gehen lassen. Brisbane ist schon sehr schön. Wir haben eine Übernachtung und zwei halbe Tage geplant.

Wir sind also erst auf den Platz, haben alles abgestellt und dann mit dem Bus in die Stadt(5,10$ pro Person). Die rote Fähre kannst Du in Brisbane kostenlos nutzen. Das ist eine tolle Sache, weil eigentlich bist Du auf die Fähren in Brisbane angewiesen. Wir wollten das natürlich auch versuchen. Noch so ein bisschen ohne Plan, wo wir eigentlich hin wollen testen wir das mal.

Ab in die Fähre

Am Anfang ist das Wetter auch noch gut. Die Sonne scheint und Brisbane zeigt sich von seiner schönen Seite.

Naja wir suchen uns ein kleinen Café in dem wir glauben Charlys Pavlova zu finden. Die haben so etwas in der Art, ganz anders;) Aber ich glaube sie war trotzdem gut. Dazu gab Kakao und dass war dann zu viel Zucker. Als wir raus kommen regnet es. Ich glaube es hat auch schon angefangen zu regnen als wir von der Fähre runter sind. Naja auf jeden Fall hat das Wetter sich vollkommen gedreht und ist jetzt nicht mehr gut. Das trübt die Stimmung ein bisschen. Aber egal. wir nehmen die Fähre zurück zu unserem Ausgangspunkt und machen noch ein paar Fotos. Auf dem Rückweg entscheiden wir uns dann gegen den Bus und nehmen ein Uber Taxi. Das ist einfacher und sogar noch günstiger.

Den Abend bei Aldi Würstchen ausklingen lassen

Als wir dann am Camping angekommen sind haben wir uns dazu entschieden die Camp Kitchen zu nutzen und das zweite mal in Australien Würstchen zu machen. Das erste mal war irgendwie ein Reinfall. Also Würstchen sind hier echt schwer gute zu bekommen. Aber wir sind ja nicht ganz doof und kaufen uns einfach welche beim Aldi:) Wir treffen ein Regensburger Pärchen bei der Küche und teilen unsere Würstchen, weil das Fleisch der beiden in der super super Mikrowelle nicht aufgetaut wurde, sondern wohl zerkocht… Die beiden sind auch schon eine Weile unterwegs und wollen auch nach Neuseeland. Wir haben einen tollen Abend, tauschen uns ein bisschen aus und es ist mal wieder schön einmal deutsch sprechen zu können.

Gold Coast – Wale Watching

Am nächsten Morgen geht es dann weiter an die Gold Coast. Es ist eigentlich ein Tag im Auto mit ein paar kleinen Stops und einem Abend am Campingplatz. Wir machen uns Wraps und haben uns über Bookme zum Wale Watching angemeldet. Das geht am nächsten Morgen schon früh los. Also passiert nicht mehr viel. Die Wäsche muss mal gewaschen und getrocknet werden. Alles super spannend. Aber am nächsten Tag wird es ja dann spannend.

Wir starten früh, fahren zur Anlegestelle und sind schon mega gespannt. Ob wir jetzt einen guten Preis hatten kann man gar nicht so genau sagen, aber eigentlich ist es bei Bookme immer etwas günstiger als wenn man es direkt bucht. Wir fahren raus, wenn man keinen Wal sieht kann man am nächsten Tag nochmal mit raus. Und die Tour geht 2 Stunden. Ich hoffe einfach dass wir einen sehen, zumindest ein bisschen. Und wir sind nicht einmal 10 Minuten unterwegs, da wird der erste gesichtet. Wahnsinn. Ich glaube ich mache so viele Fotos wie bisher auf der ganzen Reise. Ich bin natürlich mit meinem Objektiv (18-140mm) echt etwas aufgeschmissen. Aber ein paar Fotos werden etwas.

Immer wieder rennt man von rechts nach links. Es ist wie verhext. Charly sieht 2 mal den Wal springen und eine Mega Welle machen. Ich bin immer irgendwie zu langsam. Also es ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Wir haben die Tiere zwar nicht ganz nahe gesehen, aber trotzdem, beeindruckend! Es sind wohl die Oma, die Mama und das Kleine. Woher die Jungs das wissen? Keine Ahnung. Vielleicht kennt man sich.

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Springbrook National Park

Nach dem wir alle Wale gesehen hatten sind wir dann Richtung Springbrook aufgebrochen. Der Nationalpark liegt quasi auf dem Weg, also zumindest wenn man von der Gold Coast auf dem Weg nach Byron Bay einen Abstecher ins Landesinnere macht. Durch Freunde die vor ein paar Jahren auch in Australien waren wussten wir schon so ein paar Dinge. Im Park gibt einen Zeltplatz an dem man über Nacht stehen kann. Als wir in den Park kamen haben wir erst einmal einen kurzen Stop bei der Info eingelegt. Der nette Herr in der Info war super freundlich und hat uns ganz viel über den Park erzählt. Eine Karte haben wir auch bekommen und ganz viel nette Worte. Nach uns hat er dann auch Schluss für den Tag gemacht.

Ich weis also nicht, wie regelmäßig dort jemand ist, ich denke das ist eher eine freiwillige Leistung. Aber wenn offen ist dann solltet ihr auf jeden Fall mal rein schauen. Wir hatten uns einen kleinen Plan zurecht gelegt und sind also weiter in den Park. Da gibt es ein kleines süßes Café. Es heißt The Fudge Shop. Das sah total einladend aus und wir haben hier eine kurze Pause gemacht. Das solltet ihr auch. Der Kaffee ist super und die Fudge sind auch wirklich sehr sehr gut. Wir haben hier ganz viele Vögel gesehen, diese werden direkt vor dem Shop gefüttert, das fand ich natürlich besonders gut. Und die beiden Inhaber haben uns erklärt was für Arten es sind und woran man diese erkennt.

The best of all Lookout

Knaller oder? Da nennt man einen Lookout im Nationalpark einfach mal best of all lookout. Naja den müssen wir uns ansehen. Sollen wir auch, hat zumindest der nette Mann gesagt. Vorher wollen wir uns aber zumindest den Platz wo wir heute Nacht schlafen wollen ansehen.

Hach, dort angekommen sehen wir dass fast alle Plätze belegt sind. Man kann den Platz online buchen, das war uns neu:-) wir schauen also mal auf der Page und versuchen einen freien Platz zu buchen. Leider sind nur 11 Plätze zur Verfügung und nur die Plätze 1-4 sind für Camper geeignet. Alle anderen sind angeblich Zeltplätze. Auch wenn auf Platz Nummer 10 definitiv mehr als nur ein Zelt steht (1 Zelt, 1 Wohnwagen 1 Auto). Wir versuchen es also telefonisch. Klare Auskunft kein Platz frei für einen Camper. Naja wir überlegen noch ein bisschen ob wir einfach Platz 11 buchen sollen, der ist nämlich frei und dann dort stehen bleiben sollen. Es könnte ja theoretisch sein dass unser Zelt beim Aufbau weggeflogen ist. Nach langem überlegen buchen wir dann. Also wir versuchen es, aber der Platz ist jetzt auch weg.

und dann wieder raus?

Ansonsten darf man nirgendwo stehen in dem Nationalpark, so viel haben wir schon raus gefunden. Also müssen auch wir wieder raus. Wir suchen uns ein Plätzchen direkt am Rande des NP und rufen dort vorsichtshalber vorher an. Dann wird kurz überlegt was wir noch so schaffen. Den Walk zu den Wasserfällen nicht mehr. Den anderen Walk zu den anderen Wasserfällen auch nicht mehr. Den best of all lookouts, den schaffen wir. Also fahren wir schnell dahin und machen uns ein Bild, das beste Bild was man im Springbrook Nationalpark bekommen kann. Und dann geht es raus und auf unseren Campingplatz.

Achso, unsere Speicherkarte von der Kamera war voll, daher hatte ich während der Wale watching Tour gewechselt. Und die zweite Speicherkarte scheint einen Knall zu haben. Die Bilder können nicht angezeigt werden. Also sie sind drauf, benötigen auch Platz. Aber es geht nichts. Daher gibt es nicht viel zu sehen. Aber vom B-O-A-L haben wir zum Glück ein iPhone Foto. Schaut her.

Wilde Tiere und weiter in den Süden

Am nächsten Morgen sieht das Wetter gar nicht so nach best of all lookout aus. Man sieht nämlich nicht wirklich viel und es sieht auch nach Regen aus. Also beschließen wir kurzerhand den Springbrook abzuhaken und weiterzufahren. Die Dame im Fudge Shop hat uns den David Fleay Wildlife Park empfohlen, weil wir trotz der vielen Straßenschilder noch nicht einen Koala gesehen haben und wir auch endlich mal Krokodile sehen wollen. Also gehts dahin. Der Park ist schön angelegt und wir haben eine Menge Spaß. Es gibt eine Vogelschau und Kängurus. Und natürlich auch Krokodile und Koalas. Wenn die sich dazu bereit erklären den Baum runter zu kommen kann man diese sogar streicheln.

Das klappt leider nicht. Die beiden lassen sich trotz viel viel Eukalyptus nicht dazu bewegen auch nur einen Meter den Baum runter zu kommen. Aber wir haben welche gesehen. Das war schon der Knaller. Es gibt auch einen Känguru Walk. hier kann man quasi durch das Gehege gehen. Wir hatten Glück und ein besonders nettes Exemplar war fast genauso neugierig wie wir und hat sich auch mal streicheln lassen. Hier hatten wir dann auch wieder Platz auf der SD Karte und haben ordentlich Fotos gemacht.

Achso, und zu dem Emo gibt es noch ein lustiges Video. Das kommt dann aber auch erst die nächsten Tage. Wir haben glaube zu viel gefilmt.

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Danach ging es dann weiter in Richtung Byron Bay. Wir übernachteten auf der Yelgun Rest Area, das war kostenlos. Es liegt direkt auf dem Weg und da wir eigentlich die Nacht davor kostenlos übernachten wollten passte uns das sehr gut in den Kram. Die Rest Area liegt am Pacific Highway bei Billinudgel. Das fand ich sehr lustig und deswegen mussten wir Abends unsere Billignudeln kochen.

Und jetzt?

Naja ich fand es lustig. Aber dann ging es weiter Richtung Byron Bay und der Bericht dazu kommt in den nächsten Tagen. Wir sitzen nämlich gerade in Melbourne am Flughafen und in  20 Minuten geht der Flieger nach Auckland. Wenn wir rein kommen, was noch nicht so genau fest steht, folgt der Rest der Australien Tour dann wirklich in den nächsten Tagen. Wir werden erst einmal ein paar Tage in Auckland bleiben. Wir haben trotz wirklich harter Suche noch keinen Camper gefunden den wir kaufen konnten. Das muss in den nächsten Tagen dann vor Ort erledigt werden. Also drückt uns mal die Daumen dass mit dem Visas alles klappt und nicht einer von uns, das bin dann ich, erst einmal nicht einreisen darf.

Das Visa Theater gibt einen eigenen Blog Eintrag. Damit wollten wir aber warten, bis wir wissen wie es ausgeht:-)

Also wir freuen uns wie immer auf Eure Kommentare und sind gespannt, was uns die nächsten Tage so erwartet. Auf jeden Fall werden wir von Johannes, Charlys Onkel in Auckland abgeholt. Und das obwohl wir morgens um 6 schon landen. Und dann heißt es wach bleiben und Neuseeländische Luft schnuppern.

Liebe Grüße

Micha

4 Replies to “Australien 2016 – Die Ostküste nach Byron Bay”

  1. Ganz toller Blog <3
    Bin jedes Mal aufs Neue total begeistert 🙂

    Ich drücke euch beide Damen, dass mit Neuseeland alles klappt <3

    LG Mascha

    1. Hey Mascha, vielen lieben dank für deinen Kommentar. Es freut uns sehr wenn dir gefällt was wir machen. Wir arbeiten schon fleißig an neuen Beiträgen! 🙂

  2. Rosemarie Jaletzky-Balzer sagt: Antworten

    eh … ich weiß doch wie man TATZE schreibt *kopfschüttel* 😉

  3. Rosemarie Jaletzky-Balzer sagt: Antworten

    Drücken euch ganz fest alle zur Verfügung stehenden Daumen und Tazten – bringt liebe Grüße und viele Umarmungen von uns nach NZ <3 <3 <3

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